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Countdown für "Deutsches Haus" in Peking

drei lächelnde Personen

Beim Pressetermin knapp vier Wochen vor Olympia (v.l.n.r) DOSB-Generaldirektor Dr. Michael Vesper und Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, Kreissport- und Wirtschaftdezernent Jürgen Steinmetz

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Wo heute noch chinesische Gemälde die Wände zieren, prägen in Kürze deutsche Olympioniken das Bild. Das Kempinski Hotel Beijing Lufthansa Center am dritten Verkehrsring von Peking ist zu den Spielen 2008 die Heimstatt für das Deutsche Haus als offizieller Treffpunkt des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Rund 2000 Quadratmeter Fläche die sich über mehrere Räume im Erdgeschoss und Teile des Gartens erstrecken, erhalten im Rahmen des Projekts "Deutsches Haus" eine neue Bestimmung und damit einen neuen Look. Darüber informierten heute in Düsseldorf DOSB-Generaldirektor Dr. Michael Vesper und Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender Geschäftsführer der Messe Düsseldorf. Mit dabei war auch Kreissport- und Wirtschaftsdezernent Jürgen Steinmetz, denn der Rhein-Kreis ist offizieller Partner des Deutschen Hauses.

Grafische Arbeiten wie die lebensgroßen Fotomotive der Sportler sind aber nur ein Teil der Umgestaltung. Im Zuge der Arbeiten werden Wände eingezogen, Teppiche ausgetauscht und die Struktur des Gartens teilweise neu angelegt. An den Gartenarbeiten ist der Neusser Gartenbaubetrieb Küsters beteiligt. Am 7. August, einen Tag vor Beginn der Spiele, erhalten die Hausherren vom DOSB traditionell den Schlüssel für das Deutsche Haus. Bis einschließlich 23. August sind die Pforten der Institution täglich ab 17 Uhr für Gäste geöffnet. Am 19. August findet im Deutschen Haus ein Empfang des Rhein-Kreises Neuss statt – u. a. mit NRW-Staatssekretär Manfred Palmen und dem Präsidenten des LandesSportBundes Nordrhein-Westfalen, Walter Schneeloch. Eingeladen wurde auch DOSB-Generaldirektor Vesper.

ARD und ZDF haben sich ebenfalls in dem Komplex eingerichtet. Hinter der Präsenz des Rhein-Kreises Neuss im Deutschen Haus steht zum einen das neue Marketing-Konzept des Kreises, sein Markenzeichen "Leistungssport und Breitensport" weiter zu etablieren. Zum anderen ist der Rhein-Kreis Neuss im "Deutschen Haus" vertreten, um Standortmarketing zu betreiben. Schon 1995 hatte der Rhein-Kreis Neuss erste Kontakte ins Reich der Mitte geknüpft. Über das chinesische Außenhandelsministerium in Peking wurden seit 1999 Beziehungen zur Stadt Wuxi, Wirtschaftsmetropole mit rund 4,5 Millionen Einwohnern im Südosten Chinas, aufgebaut. Unternehmerreisen in die aufstrebende chinesische Region – zuletzt in diesem Jahr mit 20 Unternehmen - führten bereits zu konkreten Vertragsabschlüssen zwischen deutschen und chinesischen Firmen.

Um die deutsch-chinesischen Kontakte des Kreises weiter auszubauen und unsere deutschen Sportler vor Ort zu unterstützen, so Landrat Dieter Patt, sei das Deutsche Haus eine besonders geeignete Plattform, da sich Vertreter von Sport, Medien, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft treffen. Auf dem Weg nach Peking unterstützen den Rhein-Kreis Neuss: medicoreha aus Neuss, der Kreissportbund, Landessportbund NRW und Air Berlin, EAI International Investment, die Deutsch-Chinesische Gesellschaft Neuss, das Unternehmen tracker detektor sowie das Innenministerium NRW. Als Sportler aus dem Rhein-Kreis Neuss sind nach heutigem Stand in Peking dabei: Säbelfechter Nicolas Limbach und Hockeyspielerin Lina Geyer.

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