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Urlaubszeit ist Hochsaison für ausgesetzte Tiere

Tiere |

In der der Urlaubs- und Reisezeit verlieren wieder viele Tiere ihr zu Hause und werden oftmals an Straßenrändern, Autobahnraststätten und in Wäldern ausgesetzt; oder sie werden einfach in der Wohnung ihrem Schicksal überlassen. Allein in den Sommermonaten werden bundesweit bis zu 70.000 Tiere ausgesetzt, hauptsächlich Kleintiere wie Hunde, Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen aber auch Vögel und Reptilien. Viele dieser Tiere verhungern oder verdursten, wenn sie Glück haben, werden sie noch rechtzeitig gefunden. Oft befinden sie sich jedoch in einem erbarmungswürdigen Zustand. Die nächste Station ist dann das Tierheim. Und die sind in der Ferienzeit ohnehin schon über ihre Kapazitäten belastet.

Wie das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Rhein-Kreises Neuss informiert, ist ein Tier auszusetzen nicht nur verantwortungslos, sondern eine Ordnungswidrigkeit und kann nach dem Tierschutzgesetz mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet werden. In besonders schweren Fällen drohen auch strafrechtliche Konsequenzen.

Dabei muss niemand sein Tier aussetzen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Tiere während der Urlaubszeit unterzubringen: in Tierpensionen oder Tierheimen mit Pensionsservice, bei Verwandten und Nachbarn oder über den Tierschutzbund mit seiner "Nimmst du mein Tier, nehm´ ich dein Tier"-Urlaubsaktion. Auch das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises ist bei der Suche nach einer geeigneten Unterbringungsmöglichkeit behilflich.

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