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Neugeborenen-Begrüßungspaket des Kreisjugendamtes für Jüchen, Korschenbroich und Rommerskirchen

mehrere Personen stellen das neue Begrüßungspaket vor

Familie |

Gut 500 Kinder werden jährlich im Verantwortungsbereich des Kreisjugendamtes geboren. Die Eltern der neuen Kreisbürger in Jüchen, Korschenbroich und Rommerskirchen können sich ab jetzt auf ein Begrüßungspaket des Kreisjugendamtes freuen. In Anlehnung an das "Dormagener Modell" soll jedes erste Kind mit einem Neugeborenenpaket in der "Kreis-Familie" begrüßt werden.

"Um die Familien als tragende Säulen der Gesellschaft zu fördern, machen wir im Rhein-Kreis Neuss Angebote über unsere Pflichtaufgaben hinaus, die rund 11.000 Mal ausgestellte Familienkarte und das Neugeborenen-Begrüßungspaket sind gute Beispiele", erklärte Landrat Dieter Patt bei der Vorstellung des Paketes im Kreishaus Neuss. Der Rhein-Kreis Neuss wolle nachhaltige Familienpolitik betreiben und damit ein weiteres Zeichen der Familienfreundlichkeit setzen.

Bürgermeisterin Margarete Kranz (Jüchen), Bürgermeister Hans-Josef Dick (Korschenbroich) und Dezernent Dr. Elmar Gasten (Rommerskirchen) begrüßten für die drei beteiligten Kommunen die Initiative, die eine gute Ergänzung zum bisherigen sozialen Netzwerk darstelle. Ihr Fazit: Auch im ländlichen Raum veränderten sich die sozialen Strukturen und müssten durch gezielte Familienangebote flankiert werden. Kreisjugenddezernent Tillmann Lonnes und Kreisjugendamtsleiter Norbert Dierselhuis informierten zum Hintergrund: "Kita-Kinder ab drei Jahren sind bisher durch die Netzwerke der Familienhilfe gut erfasst, durch den Besuch unseres Fachpersonals bei der Neugeborenenbegrüßung können wir unsere Beratungs- und Förderangebote jetzt allen Eltern vorstellen".

Nach Information durch die Einwohnermeldeämter verschickt das Kreisjugendamt sechs bis acht Wochen nach der Geburt ein Gratulationsschreiben mit Terminvorschlag für die persönliche Übergabe des Neugeborenen-Begrüßungspaketes durch die zuständigen Sozialarbeiter. Das freiwillige Treffen dient vornehmlich dem Kennenlernen und soll Hemmschwellen abbauen, bei möglichen Problemen, professionelle Hilfe und Beratung in Anspruch zu nehmen.

Im Paket befinden sich Kinderspielzeug, ein Rauchmelder, alle wichtigen Antragsformulare und Hintergrundinformationen zur Familienförderung sowie Informationsmaterial der jeweiligen Wohnortkommune.

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