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A57-Anschluss Dormagen: für Bürger und Wirtschaft

symbolische Enthüllung eines Straßenverkehrsschildes

Straßenverkehr |

Nach zehnjähriger Planungs- und fünfzehnmonatiger Bauzeit war es jetzt soweit: Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers hat gemeinsam mit Landrat Dieter Patt und Dormagens Bürgermeister Heinz Hilgers offiziell die neue Autobahnanschlussstelle Dormagen auf der Westseite der A57 freigegeben. Verbunden mit der Teilverlegung der Anschlussstelle ist der vierspurige Ausbau der Kreisstraße 18, deren letzte Bauphase begonnen hat, und der inzwischen fertig gestellte Bau einer städtischen Verbindungsstraße zwischen Landesstraße 280 und K18.

Die sieben Millionen Euro teure Gesamtmaßnahme sorgt nicht nur für eine direkte Anbindung des Chempark an die A57, sondern auch für eine deutliche Entlastung der Verkehrsströme auf der L280/L380 in Dormagen. Bei der Verkehrsfreigabe betonte Ministerpräsident Rüttgers: "Der Industriestandort NRW im Herzen Europas muss mit allen Märkten verbunden bleiben. Deshalb muss die Infrastruktur ausgebaut werden. Das stärkt nicht nur den Wirtschaftsstandort, das ist auch gut für die Anwohner. Denn wenn der Chemiepark besser an die Autobahn angeschlossen ist, sorgt das auch für mehr Sicherheit."

Landrat Patt unterstrich, dass eine gut funktionierende Verkehrsinfrastruktur für einen pulsierenden Wirtschaftsraum wie dem Rhein-Kreis Neuss mit einer Exportquote von über 60 Prozent lebensnotwendig sei. "Der Rhein-Kreis Neuss und die Stadt Dormagen", so Patt, "haben sich zehn Jahre lang gemeinsam für dieses Vorhaben engagiert. Und wenn alle an einem Strang ziehen – Bund, Land, Kreis, Stadt kommen wir zu guten Ergebnissen. Die Verlegung der Anschlussstelle eröffnet dem Chempark und der Stadt Dormagen neue Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten." Patt dankte auch dem Chempark mit Dr. Walter Leidinger an der Spitze für das Engagement für den Anschluss.

Von den rund 7 Millionen Euro Baukosten für die Gesamtmaßnahme übernimmt der Rhein-Kreis Neuss 3,3 Millionen Euro und die Stadt Dormagen 2 Millionen Euro – bei 75-prozentiger Landesförderung. Der Bund ist mit rund 1,7 Millionen Euro beteiligt. Das Land war zudem mit dem Landesbetrieb Straßen NRW eng in Planung und Bauausführung eingebunden.

Zur symbolischen Freigabe enthüllten Ministerpräsident Rüttgers, Landrat Patt und Bürgermeister Hilgers einen großen Autobahnwegweiser an der Baustelle der neuen Kreisstraße 18.

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