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Letzte gemeinsame Personalversammlung der Grund- und Hauptschulen

mehrere Personen

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Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke begrüßte jetzt im Kreishaus Neuss gemeinsam mit der Vorsitzenden des Personalrates für Grund- und Hauptschulen, Ursula Nolten, Vertreter dieser Schulformen zu ihrer jährlichen Personalversammlung. Es war das letzte Treffen in dieser Zusammensetzung, denn durch die Novellierung des Landespersonalvertretungsgesetzes wird mit Beginn des neuen Schuljahres die bisher bei den Schulämtern angesiedelte Dienstaufsicht über die Hauptschulen auf die Ebene der Bezirksregierung verlagert.

In Zukunft wird es für die Lehrkräfte an den 12 Hauptschulen im Kreisgebiet keinen Personalrat mehr auf örtlicher Ebene geben. Der Kreisdirektor nutzte daher die Gelegenheit, sich von diesen Personalräten zu verabschieden und ihnen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit zu danken.

Mit Blick auf Personalengpässe an einzelnen Schulen, erläuterte Petrauschke, werde das Schulamt des Rhein-Kreises Neuss versuchen, angespannte Unterrichtssituationen abzumildern: "Die Schaffung zusätzlicher Lehrerstellen wird auch weiterhin unser gemeinsames Ziel sein."

Auch wenn die Schülerzahlen insgesamt zurückgingen, betonte Petrauschke, habe der Lehrerberuf weiter Zukunft. Allerdings sollte, wer sich für diesen verantwortungsvollen Beruf interessiert, sowohl das Lehramt als auch die Lehrbefähigungen sorgfältig auswählen und die Studienentscheidung möglichst gezielt nach der Lage am Lehrerarbeitsmarkt, über die das Ministerium für Schule und Weiterbildung regelmäßig informiert, ausrichten. So bestünden auch weiterhin gute Aussichten für Lehrerinnen und Lehrer in NRW.

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