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Dezernent Karsten Mankowsky © Rhein-Kreis Neuss | Volle Größe

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Mankowsky für Präventionsgesetz

Gesundheit |

 In einem Schreiben an die Vorsitzenden der Regierungsfraktionen, Herrn Volker Kauder und Herrn Dr. Peter Struck, hat sich der Gesundheitsdezernent des Rhein-Kreises Neuss, Karsten Mankowsky, als Vertreter des Sprecherrates für das Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland dafür eingesetzt, noch in dieser Legislaturperiode ein Gesundheitsförderungs- und Präventionsgesetz zu verabschieden.

Das Gesunde-Städte Netzwerk habe die Ankündigung im Koalitionsvertrag, die Prävention zu einer eigenständigen Säule der gesundheitlichen Versorgung auszubauen, sehr begrüßt. Nun gebe es Signale, dass dieses Gesetz doch noch zu scheitern drohe. Für das - auch angesichts der demografischen Entwicklung - so wichtige Aufgabenfeld der Gesundheitsförderung und Prävention, wäre diese Entscheidung ein herber Rückschritt.

Mankowsky verweist darauf, dass in den Städten erfolgreiche eigene Anstrengungen unternommen würden, um vor Ort Vorsorgeangebote für Kinder, Jugendliche, aber auch ältere Menschen vorzuhalten. Dabei dürften die Kommunen aber nicht alleine gelassen werden. Schließlich würden die eigenen Aktivitäten nicht ausreichen, um nachhaltige Handlungsstrukturen zu garantieren. Daher erwarteten die Städte und Kreise auch auskömmliche und gesicherte Finanzmittel, die die vielfältigen eigenen Bemühungen unterstützen.

Mankowsky appelliert für das Gesunde Städte-Netzwerk Deutschland, in dem über 60 Städte und Kreise mit mehr als 20 Millionen Einwohner zusammengeschlossen sind, an die Regierungsfraktionen, den Endspurt der Legislaturperiode zu nutzen und mit einem wirksamen Präventionsgesetz ein sichtbares Zeichen für die Gesundheit der Menschen zu setzen.

Mankowsky: "Auch der Rhein-Kreis Neuss hat in den vergangenen Jahren viel in die Gesundheit, gerade der Kinder und Jugendlichen, investiert. Langfristig angelegte Projekte wie 'Hüpfdötzchen' oder 'ProKita' haben hohe Auszeichnungen bekommen. Ein Präventionsgesetz könnte dazu beitragen, dass noch mehr Kindergärten und Schulen im Rhein-Kreis Neuss von unseren Projekten profitieren können."

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