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Forschungszentrum Jülich und Rhein-Kreis Neuss arbeiten verstärkt zusammen

Mehrere Personen diskutieren

Zusammenarbeit im Rahmen des lokalen Energiepakts

Wirtschaft |

Als Energie-Standort soll der Rhein-Kreis Neuss dabei sein, wenn Wirtschaft und Wissenschaft neue Projekte für die Zukunft der Energieversorgung entwickeln. Das ist die Zielsetzung der Initiative für einen "lokalen Energiepakt", die von Landrat Dieter Patt ins Leben gerufen wurde. Auf Schloss Dyck bei Jüchen haben sich jetzt Vertreter des Forschungszentrums Jülich, der Universität Bonn, der Stiftung Schloss Dyck und des Rhein-Kreises Neuss zu einem Informationsaustausch getroffen. Tillmann Lonnes, Vorstand der Stiftung Schloss Dyck, begrüßte mit Prof. Dr. Ulrich Schurr, Leiter des Instituts für Chemie und Dynamik der Geosphäre am Forschungszentrum Jülich, einen hochkarätigen Fachmann auf dem Gebiet der Bio-Energie.

Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Nutzung von Miscanthus zur Energiegewinnung. Die auch als Chinaschilf bekannte, schnellwüchsige Pflanze bietet wegen hoher Energie-Effizienz gute Voraussetzungen als nachwachsender Rohstoff. Johannes Nordmann, Leiter des Planungsamtes des Rhein-Kreises Neuss, erläuterte hierzu die Möglichkeit, die Miscanthusernte des Dycker Feldes für die Heizungsanlage von Schlosses Dyck zu verwenden. Die Vertreter des Rhein-Kreises Neuss vereinbarten mit Prof. Dr. Schurr, die Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich weiter zu intensivieren.

Mit 1.400 Wissenschaftlern und rund 4.400 Mitarbeitern insgesamt gehört Jülich zu den größten Forschungszentren Europas. Außerdem halten sich dort jährlich mehr als 800 Gastwissenschaftler aus über 50 Ländern auf. Das Forschungszentrum Jülich betreibt interdisziplinäre Spitzenforschung in den Bereichen Gesundheit, Energie und Umwelt sowie Informationstechnologie. Dabei werden sowohl langfristige, grundlagenorientierte Beiträge zu Naturwissenschaften und Technik als auch konkrete Anwendungen erarbeitet.

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