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Verkehrswachten der Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln tagten im Kreishaus Neuss  

vier Personen mit Plakat

Straßenverkehr |

Unsere Gesellschaft ist von Mobilität geprägt, und wachsende Verkehrsströme verlangen von allen Verkehrsteilnehmern partnerschaftliches Verhalten. Genau hier setzt die Arbeit der Verkehrswachten an. Vertreter der Verkehrwachten in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln kamen jetzt im Kreishaus Neuss zu ihrer Frühjahrsveranstaltung "Fortbildung fürs Ehrenamt" zusammen. Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke begrüßte gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden der Kreisverkehrswacht Neuss, Wolfgang Gottlob, die rund 40 Tagungsteilnehmer - darunter auch Burkhard Nipper, Geschäftführender Direktor der Landesverkehrswacht.

"Bereits seit vielen Jahren engagieren wir uns im Rhein-Kreis Neuss, dem bezogen auf die Bevölkerung zehntgrößten Kreis Deutschlands, intensiv in der Prävention durch Verkehrserziehung. Unser Ziel ist es, die Sicherheit im Straßenverkehr für alle Verkehrsteilnehmer stets weiter zu erhöhen und Unfällen vorzubeugen. Im Mittelpunkt steht dabei auch immer der besondere Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer, insbesondere unserer Kinder. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Reduzierung der Unfallrisiken für junge Fahrer und Senioren", so Petrauschke.

Dabei besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen der Kreispolizeibehörde und dem Straßenverkehrsamt des Rhein-Kreises einerseits – wobei der Landrat Leiter beider Behörden ist – und der Kreisverkehrswacht Neuss andererseits. Als aktiver Partner in der Förderung der Verkehrssicherheit veranstaltet das Straßenverkehrsamt des Kreises zum Beispiel in den 5. Schulklassen jährlich ein Verkehrsquiz, und in den Klassen 12 der berufsbildenden und weiterführenden Schulen findet - ebenfalls jedes Jahr - eine Aktionsreihe mit Experten aus Medizin, Rechtswesen, Fahrschule und Polizei statt. Außerdem betreibt das Straßenverkehrsamt eine Jugendverkehrsschule, ist Koordinierungsstelle des Netzwerkes "Verkehrssichere Städte und Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss" und hat den Vorsitz in der überörtlichen Unfallkommission sowie in der örtlichen Unfallkommission der Gemeinden Jüchen und Rommerskirchen. Zudem ist das Straßenverkehrsamt Mitglied im Arbeitskreis "Sicheres Radfahren im Rhein-Kreis Neuss".

Wie Kreisdirektor Petrauschke mit Blick auf die in den Verkehrswachten geleistete ehrenamtliche Arbeit betonte, sei es nicht selbstverständlich, freiwillig aktiv zu werden, und dies bedeute deshalb ein gewichtiges Plus für die Gemeinschaft. Für ihr großes Engagement dankte Petrauschke den Verkehrswachten und sagte: "Wie viele Menschenleben durch die präventiven Maßnahmen der Verkehrwachten geschützt, wie viele Unfälle verhindert worden sind, dazu gibt es keine Statistiken."

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