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Förderschulpädagogen kamen im Kreishaus Neuss zur Personalversammlung zusammen

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Im Kreishaus Neuss konnte Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrausche jetzt 90 Lehrerinnen und Lehrer von Förderschulen zu ihrer jährlichen Personalversammlung begrüßen. Es war das letzte Treffen, zu dem der örtliche Personalrat mit seinem Vorsitzenden Dieter Mouwens eingeladen hat. Denn durch die Novellierung des Landespersonalvertretungsgesetzes wird mit Beginn des neuen Schuljahres die bisher bei den Schulämtern angesiedelte Dienstaufsicht auf die Ebene der Bezirksregierung verlagert. Dann wird es keinen Personalrat mehr auf örtlicher Ebene geben, zuständig ist der Bezirkspersonalrat.

Der Kreisdirektor nutzte daher die Gelegenheit, sich von den Personalräten zu verabschieden und ihnen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in all den Jahren zu danken. Außerdem stellte Petrauschke in der Versammlung Gerlinde Bieker vor, die seit knapp einem halben Jahr vom Land Nordrhein-Westfalen beim Schulamt für den Rhein-Kreis Neuss mit der Aufsicht über die Förderschulen betraut ist.

In den Förderschulen im Kreisgebiet werden rund 1500 Schülerinnen und Schüler von 300 Sonderpädagogen betreut. Und die Schülerzahlen sind hier in den letzten Jahren stetig angestiegen. Dies liege sicherlich zum Teil an der steigenden Zahl verhaltensauffälliger Kinder. Die Schaffung zusätzlicher Lehrerstellen für Förderschulen bleibe daher ein Anliegen aller Verantwortlichen, so Petrauschke.

Auch wenn die Schülerzahlen insgesamt zurückgingen, betonte Petrauchke, habe der Lehrerberuf weiter Zukunft. Allerdings sollte, wer sich für diesen verantwortungsvollen Beruf interessiert, sowohl das Lehramt als auch die Lehrbefähigungen sorgfältig auswählen und die Studienentscheidung möglichst gezielt nach der Lage am Lehrerarbeitsmarkt, über die das Ministerium für Schule und Weiterbildung regelmäßig informiert, ausrichten. So bestünden auch weiterhin gute Aussichten für Lehrerinnen und Lehrer in NRW.

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