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Planungsentwurf für Ärztehaus am Kreiskrankenhaus Grevenbroich vorgestellt

Gesundheit |

Die Betriebsleitung des Kreiskrankenhauses in Grevenbroich stellte in der jüngsten Sitzung des Krankenhausauschusses des Rhein-Kreises Neuss den Entwurf eines Ärztehauses mit unmittelbarer Verbindung zum bestehenden Krankenhausgebäude vor. Michael Baumeister, Leiter des Kreishochbauamtes, präsentierte das architektonische Konzept seines aus mehreren Quer- und Längsriegeln bestehenden Entwurfs. Die gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen dem Kreishochbauamt und der Verwaltung des Kreiskrankenhauses lobte Ausschussvorsitzender Dr. Christian Will: "Sie hat sich bereits in vielen Bauprojekten der letzten 20 Jahre bewährt".

Wie Krankenhausdirektor Hubert Retzsch erläuterte, hat zu Beginn des Jahres 2007 eine Befragung der Fachärzte im niedergelassenen Bereich stattgefunden, bei der man auch nach möglichen Verbesserungen in der Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus gefragt habe. "Zunächst waren wir überrascht, dass eine nennenswerte Gruppe von niedergelassenen Fachärzten von sich aus eine räumliche Anbindung an das Kreiskrankenhaus Grevenbroich vorschlug. Diesen Gedanken haben wir aufgegriffen und allen interessierten Fachärzten im Rahmen von drei Informationsveranstaltungen im Frühjahr/Sommer 2007 ein Podium zum Meinungsaustausch geboten."

Dr. Friedrich Wilhelm Korsten ist als ärztlicher Direktor des St. Elisabeth Krankenhauses ebenfalls an einem guten Kontakt zu seinen niedergelassenen Kollegen interessiert. Er freut sich daher sehr, dass bereits feste Zusagen von fünf Arztpraxen unterschiedlichster Fachrichtungen mit insgesamt 16 Ärzten für die Planung der Immobilie gemacht worden sind. Darüber hinaus finden derzeit aussichtsreiche Gespräche mit sechs weiteren Fachärzten statt.

Neben den Räumen für Facharztpraxen (4.400 Quadratmeter Nettogeschossfläche) plant das Kreiskrankenhaus im Untergeschoss eine Tiefgarage mit 66 Stellplätzen, die das derzeitige Parkraumangebot von 240 Plätzen nochmals ergänzt. Ab April sind auch Gespräche mit nichtärztlich geführten Leistungserbringern im Gesundheitswesen wie Apotheken, Sanitätshäusern oder Augenoptikern geplant.

Bauamtleiter Baumeister: "Der geplante Baukörper wird sich harmonisch in die vorhandene Umgebung einfügen und einen gelungenen Übergang zwischen dem fünfgeschossigen Krankenhausgebäude sowie der angrenzenden Wohnbebauung schaffen."

 

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