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Minister Laumann eröffnete Ausstellung zum Thema Organspende

fünf lächelnde Personen präsentieren ein Bild

Gesundheit |

Im Kreisgesundheitsamt in Grevenbroich hat der nordrhein-westfälische Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann, gemeinsam mit Landrat Dieter Patt, Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke und Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky eine Ausstellung mit Bildern zum Thema Organspende eröffnet. Im Mai 2005 hatte das Kreisgesundheitsamt im Rahmen einer Aufklärungskampagne den ersten Malwettbewerb in Nordrhein-Westfalen zum Thema Organspende an weiterführenden Schulen durchgeführt. Rund 100 Kinder und Jugendliche beteiligten sich an dem Wettbewerb, den Manuel Sousa von der Katholischen Hauptschule Grevenbroich in der Gruppe der Vierzehn- bis Sechzehnjährigen gewann. Die eindrucksvollen Ergebnisse des Malwettbewerbs wurden in den vergangenen zwei Jahren mehrfach an verschiedenen Orten ausgestellt.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung im Kreisgesundheitsamt betonte Minister Laumann, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende nach wie vor wichtig sei. Landrat Dieter Patt erklärte: "Organspende kann Leben retten. Rund 12.000 schwerstkranke Patienten in Deutschland hoffen auf ein Spenderorgan und trotz gestiegener Transplantationszahlen sterben Tag für Tag drei Menschen, weil es nicht genug Organspenden gibt." Im Rhein-Kreis Neuss hat das Kreisgesundheitsamt vor zwei Jahren eine repräsentative Telefonumfrage zum Thema Organspende durchgeführt. Danach waren zwar rund 70 Prozent der Befragten mit einer Organentnahme nach ihrem Tod einverstanden, aber nur 12,7 Prozent besaßen einen Organspende-Ausweis. "Viele Ängste wie etwa vor einer vorzeitigen Organentnahme sind unbegründet", so Kreisdirektor Petrauschke. "Wer der Organspende positiv gegenübersteht, sollte diese Entscheidung in einem Organspende-Ausweis dokumentieren. Das schafft Klarheit und kann Angehörigen eine schwere Entscheidung ersparen."

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