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Innovation im Energiesektor

Mehrere Personen präsentieren ein Plakat

Wirtschaft |

Wenn der Rhein-Kreis Neuss am 12. Februar zum 3. Deutsch-Niederländischen Wirtschaftsdialog nach Schloss Dyck einlädt, wird das kulturhistorische Kleinod zum Treffpunkt von Unternehmen und Experten im Energiesektor. Denn im Mittelpunkt der grenzübergreifenden Konferenz stehen Chancen, Möglichkeiten und Herausforderungen für die Energiebranche.

Der Rhein-Kreis Neuss hat als Energiestandort bereits einen großen Namen. Doch wie sieht die Energiezukunft aus? Mit dieser Frage befassen sich beim Deutsch-Niederländischen Wirtschaftsdialog zum einen Workshops über die Entwicklung von Photovoltaik, Offshore-Windkraft und Braunkohle. Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführung von RWE Innogy, wird in einem Vortrag erörtern, was die Weltenergiemärkte zwischen globaler Nachfrage, Importabhängigkeit und Klimawandel bewegt. Zudem wird das Thema einer deutsch-niederländisch besetzten Diskussionsrunde sein: "Innovation im Energiesektor - wo liegen die neuen Schwerpunkte in den Niederlandenden, in Deutschland und NRW; wo stehen die Rheinregion und der Rhein-Kreis Neuss?".

"Durch den gegenseitigen Austausch können wir unsere Kompetenzen und unser Know-how im Energiebereich weiter ausbauen", so Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke, der im Kreishaus Neuss gemeinsam mit den Partnern EnergieAgentur.NRW und NRW.INVEST einen Ausblick auf die Veranstaltung gab. Nicht zuletzt werbe der deutsch-niederländische Wirtschaftsdialog auch für den Standort Rhein-Kreis Neuss. Die Bedeutung der Niederlande für den heimischen Wirtschaftsraum unterstrich Petrauschke mit Zahlen: "In Nordrhein-Westfalen sind etwa 800 niederländische Unternehmen angesiedelt, allein 100 davon im Rhein-Kreis Neuss." Und NRW.INVEST-Geschäftsführer Peter Glaessel betonte: "Die Niederlande sind mittlerweile der größte Auslandsinvestor in NRW. Bei einer Tagung wie dem Wirtschaftsdialog kann man also wichtige Kontakte knüpfen."

Dass der Zeitpunkt für die deutsch-niederländische Energiekonferenz vor dem Hintergrund von Klimawandel und steigenden Energiepreisen genau der richtige sei, erklärte Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, der die Veranstaltung auch moderieren wird. Das Interesse an der Tagung gibt ihm Recht: "Rund 120 Teilnehmer haben sich schon angemeldet", kann Kreiswirtschaftförderer Jürgen Steinmetz berichten.

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