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Engagierte und moderne Bildungsarbeit

zwei Personen sitzen am Tisch

Im Kreismedienzentrum: Staatssekretär Günter Winands (l.) im Gespräch mit Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke.

Bildung |

Als einen in der Bildungslandschaft "blühenden Kreis" hat NRW-Schulministerin Barbara Sommer den Rhein-Kreis Neuss einmal bezeichnet. Jetzt fand der weit über seine Grenzen hinaus geschätzte Bildungsstandort weitere Anerkennung aus dem Schulministerium des Landes: Staatssekretär Günter Winands informierte sich vor Ort über aktuelle Schul-Projekte und lobte die "engagierte und moderne" Bildungsarbeit im Rhein-Kreis.

Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke begrüßte den Staatssekretär im Medienzentrum des Rhein-Kreises Neuss in Neuss-Holzheim, das zugleich auch Schwerpunktthema von Winands Besuch war. So stellte Petrauschke das Kreismedienzentrum als ein offenes "Haus des Lernens" vor, in dem nicht nur Bildarchiv und Medienverleih untergebracht sind. Das Medienzentrum sei ein zentraler Ort für Lehrerfortbildung und Medienpädagogik mit PC-Schulungsmöglichkeiten, Radio-, Video- und Fotowerkstatt. Einzigartig in NRW sei, so Petrauschke, dass das Medienzentrum in Kompetenzteilung geleitet werde, und zwar von einem Kreisbediensteten als Verwaltungsleiter und einem Lehrer als pädagogischem Leiter.

Das Kreismedienzentrum ist auch Sitz der Geschäftsstelle des Kompetenzteams im Rhein-Kreis Neuss. Ziel des Teams aus Lehrkräften aller Schulformen unter der Leitung von Schulrätin Ursula Schreurs-Dewies ist es, Ideengeber, Berater und Koordinator für die Schulen und ihre pädagogische Weiterentwicklung im Kreis zu sein.

"Im Rhein-Kreis Neuss hat die Lehrerfortbildung einen hohen Stellenwert", betonte Petrauschke. "Die Abteilung Lehrerfortbildung unseres Schulamtes wie auch unser Medienzentrum stehen traditionell in einem fruchtbaren Dialog mit den Schulen. Die neugeschaffene Struktur mit dem Kompetenzteam knüpft hier weiter an." So hat der Kreis für die Geschäftsstelle des Kompetenzteams eigens einen Raum baulich hergerichtet. Die Investitionen dafür lagen bei rund 7.000 Euro. Weitere 15.000 Euro wurden für Möblierung und technische Ausstattung aufgewendet. Staatssekretär Winands würdigte das Engagement des Rhein-Kreises Neuss und unterstrich: "Bildungspolitik ist eine gemeinsame Aufgabe für das Land und die Kommunen." Er erlebe hier vleitet werde, und zwar von einem Kreisbediensteten als Verwaltungsleiter und einem Lehrer als pädagogischem Leiter.

Als Träger von vier Berufsbildungszentren und fünf Förderschulen hat der Rhein-Kreis Neuss seit 1990 über 30 Millionen Euro – davon rund 22 Millionen an Eigenmitteln - in den Ausbau seiner angesehenen Bildungseinrichtungen investiert. Seit 1986 hat er sich mit seinem Schulpsychologischen Dienst auch in der Begabtenförderung bundesweit einen Namen gemacht. "Ziel ist es hier", sagte Kreisdirektor Petrauschke, "den Rhein-Kreis Neuss zu einem ‚Zentrum für Innovation’ zu entwickeln mit den Schwerpunkten Naturwissenschaft und Technik." Die berufliche Orientierung der jungen Menschen liege dem Rhein-Kreis Neuss besonders am Herzen. Zu diesem Thema nannte Petrauschke unter der Überschrift "Schule und Wirtschaft" die Stichworte: Werkstattjahr, Berufswahl-Siegel der Bertelsmann-Stiftung, Projekt "Wirtschaft pro Schule".

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