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Rheinischer Denkmalpreis 2008 ausgelobt

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Zahllose historische Bauwerke im Rheinland verdanken ihren Erhalt dem Einsatz privater Denkmalfreunde. Um dieses bürgerschaftliche Engagement zu fördern und öffentlich zu würdigen, initiierte die Unternehmerin Christiane Underberg aus Rheinberg 1996 den Rheinischen Denkmalpreis. Die Auszeichnung erhielten bisher unter anderem die Retter eines Jugendstilbades, einer alten Parkanlage und eines Kinos aus den 1950er Jahren. Im vergangenen Jahr ging der renommierte Preis an den Förderverein Herrlichkeitsmühle Issum e.V., der die Fachwerkwindmühle aus dem 18. Jahrhundert in beispielhafter Weise restauriert und wieder in Betrieb genommen hat.  

Jetzt wird der Rheinische Denkmalpreis 2008 ausgelobt.

Die Ausschreibung richtet sich an Privatleute, die ein gefährdetes Denkmal vorbildlich instand gesetzt haben. Dabei sollten die Maßnahmen weitgehend vollendet oder kürzlich abgeschlossen worden sein. Ein Komitee aus namhaften Fachwissenschaftlern und Praktikern der Denkmalpflege wählt den Preisträger aus. Die Ehrung ist verbunden mit einem Preisgeld von 5.000 Euro, das in diesem Jahr wieder vom Tiefkühlkost-Hersteller Bofrost aus Straelen gestiftet wird. 

"Wir Denkmalpfleger versuchen, einer Vielzahl bedeutender historischer Zeugnisse im Rheinland eine Zukunft zu geben", so Landeskonservator Professor Dr. Udo Mainzer, der als Leiter des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) Mitglied des Auswahlkomitees ist. Das Spektrum der zu erhaltenden Denkmäler ist breit gefächert und reicht von Gutshöfen und Wohnhäusern über Sozial- und Kultur-Einrichtungen bis zu Arbeitsstätten und technischen Bauten. Auch unterirdische Relikte einer früheren Epoche und denkmalgeschützte Grünanlagen können prämiiert werden.

Formlose Bewerbungsunterlagen mit Beschreibung und Fotos zur Geschichte und Entwicklung des Denkmals gehen an:

Sabine Cornelius
Rheinisches Amt für Denkmalpflege des Landschaftsverbandes Rheinland
Abtei Brauweiler
Ehrenfriedstraße 19
50259 Pulheim

Für Rückfragen steht Sabine Cornelius unter Telefon 02234 9854-549 zur Verfügung.

Einsendeschluss ist der 31. Mai 2008

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR)

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 15.000 Beschäftigten für die etwa 9,6 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 40 Förderschulen, zehn Krankenhäusern, sechs Museen und seinem Heilpädagogischem Netzwerk sowie als größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen in Deutschland erfüllt der LVR Aufgaben in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und der Kultur, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR lässt sich dabei von seinem Motto leiten "Qualität für Menschen." Die 14 kreisfreien Städte und 13 Kreise im Gebiet Nordrhein sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Arbeit von der Landschaftsversammlung Rheinland mit 113 Mitgliedern aus den rheinischen Kommunen gestaltet wird.

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