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Kreiswerke sanieren Wasserleitungen

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Die Kreiswerke Grevenbroich treiben die Sanierung von Wasserleitungen der Kaarster Straße im Neusser Norden voran. „Sobald alle Genehmigungen vorliegen, werden wir voraussichtlich im dritten Quartal des Jahres beginnen“, kündigt Kreiswerke-Geschäftsführer Klaus Steiner an. Der Leitungsabschnitt der Kaarster Straße hat auf Neusser Stadtgebiet eine Länge von 1,1 Kilometern. Neben der Wassertransportleitung werden auch die Hausanschlüsse saniert. Die Kreiswerke gehen von einer Bauzeit von etwa sechs Monaten aus. „Wir werden in diese Sanierung zirka 600.000 Euro investieren.

Die Kaarster Straße war in den vergangenen Jahren insgesamt drei Mal von Rohrbrüchen betroffen. Dabei wurde jeweils auch die Wasserversorgung unterbrochen. Zuletzt geschah das am Abend des 1. April, als die Kreiswerke mit vereinten Kräften den beschädigten Leitungsabschnitt in den Nachstunden erneuert haben. Am Morgen des 2. April war die Wasserversorgung wieder sicher gestellt. Die Rohrbrüche der vergangenen Zeit waren meist durch Tiefbauarbeiten und daraus resultierenden Folgeschäden fremd verschuldet. Die Kreiswerke hatten in allen Fällen sofort reagiert, um weitere Schäden zu verhindern. Zum Beispiel wurden Maßnahmen getroffen, um Druckstöße im Netz zu vermindern. Außerdem wurden Absperreinrichtungen eingebaut, damit möglichst wenige Menschen von einer Unterbrechung der Wasserversorgung betroffen waren. Dennoch: Die Leitung muss nun saniert werden.

Insgesamt betreuen die Kreiswerke ein Leitungsnetz mit einer Gesamtlänge von nahezu 1.000 Kilometern auf einer Versorgungsfläche von rund 340 Quadratkilometern. Jährlich saniert das Unternehmen in einem kontinuierlichen Erneuerungsprozess bis zu 21 Kilometer, abhängig vom Alter und der Schadenshäufigkeit der Leitungen. „Wir wollen möglichst zusammenhängende Leitungsabschnitte sanieren“, sagt Steiner. „Wo es geht, wird mit anderen Medien zusammengelegt. Das erspart Kosten.“ Jahr für Jahr investieren die Kreiswerke mehr als vier Millionen Euro, um die Rohrnetze zu erneuern. „Unser ehrgeiziges Programm zeigt Erfolge“, sagt Steiner. Zählte man 1996 noch mehr als 295 Rohrbrüche, so waren es 2007 insgesamt 63.

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