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Arbeitstreffen mit Bauvereinen und Wohnungsbaugenossenschaften

Bauen |

Mit einer Änderung des Wohnungsbauförderungsgesetzes hat das Land
Nordrhein-Westfalen die Förderung des sozialen Wohnungsbaus bei den
Kreisen und kreisfreien Städten konzentriert. So nimmt der
Rhein-Kreis Neuss, nachdem er die Zuständigkeit für Dormagen,
Grevenbroich und Neuss übernommen hat, nun die Wohnungsbauförderung
für das gesamte Kreisgebiet wahr. Im Kreishaus Grevenbroich fand
daher auf Einladung von Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke ein
Arbeitsgespräch zwischen Vertretern der Wohnungswirtschaft und dem
neu strukturierten, um vier ehemalige Mitarbeiter der Stadt Neuss
erweiterten Wohnungsbauförderunsamt des Kreises statt. "Die
effiziente Umsetzung des Landeswohnungsbauprogramms", betonte
Petrauschke, "ist eine gemeinsame Aufgabe der Wohnungsbauförderung
und der auf den örtlichen Wohnungsmärkten tätigen Bauvereine und
Wohnungsbaugenossenschaften. Deshalb ist uns der enge Kontakt und
die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten wichtig." Zu den Aufgaben
der Wohnungsbauförderung gehört insbesondere die Förderung von
Familien mit zinsverbilligten Darlehen beim Bau oder Kauf von neuen
Eigenheimen oder beim Kauf einer gebrauchten Immobilie. Für
Investoren werden Mittel zur Förderung von Mietwohnungen oder
Wohnheimen bereitgestellt. Die wesentlichen Eckpunkte des
Wohnungsbauprogramms 2007 fasste Sachgebietsleiter Georg Tadtke
zusammen. Besondere Beachtung findet dabei der demografische
Wandel, der den wachsenden Bedarf an barrierefreien Wohnungen für
alte Menschen aufzeigt. Regional unterschiedlichen Entwicklungen
wird mit gestaffelten Förderkonditionen und differenzierten
Fördermöglichkeiten in Neubau und Bestand Rechnung getragen. Ziel
ist es, Menschen den Zugang zum Wohnungsmarkt zu erleichtern, die
auf Unterstützung angewiesen sind. Weitere Fördermöglichkeiten
bestehen auch im Umbau von Alten- und Pflegeheimen und für
denkmalgeschützte Wohnungen und Eigenheime. Die Vertreter der
Bauvereine und Genossenschaften bekräftigten, dass eine frühzeitige
Beteiligung der Wohnungsbauförderung an Planung und Umsetzung von
Bauvorhaben auch in ihrem Interesse sei; dadurch könne eine
Beschleunigung von Bewilligungsverfahren und eine zügige Umsetzung
wohnungspolitischer Maßnahmen erfolgen. Die Wohnungsbauförderung
des Kreises steht zur Vereinbarung von Beratungsgesprächen oder für
Fragen unter den Rufnummern 02181/601-6330 oder -6337 zur
Verfügung. Anfragen per E-Mail an:
wohnungswesen@rhein-kreis-neuss.de.

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