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Gemeinsame Sache bei der Briefzustellung führt zu Einsparungen

Wirtschaft |

Im vergangenen Jahr startete die Wirtschaftsförderungsgesellschaft
des Rhein-Kreises Neuss (WFG) ein interkommunales Projekt. Das
Ziel: Sach- und Prozesskosten bei der Briefzustellung zu
reduzieren. Die WFG startete eine europaweite Ausschreibung, an der
sich insgesamt neun Kommunen und Einrichtungen aus dem Rhein-Kreis
Neuss beteiligten. Hierzu gehören die Städte Grevenbroich,
Dormagen, Korschenbroich, die Gemeinde Jüchen, die Kreiswerke, die
Kreiskrankenhäuser, das Technologiezentrum Glehn und der
Rhein-Kreis Neuss sowie die WFG. Durch die Zusammenführung der
Zustellmengen konnte ein Volumen von rund einer Million Briefen
erzielt werden. Seit dem 1. März befördert nun TNT, eine
Tochtergesellschaft der holländischen Post, die Briefe für die
beteiligten Partner. Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke freut
sich über das Ergebnis: "Die Sachkosten konnten durch die
Zusammenarbeit zwischen 20 und 30 Prozent reduziert werden, hinzu
kommen die eingesparten Prozesskosten für aufwendige
Ausschreibungsverfahren bei jedem einzelnen Partner." Auch für
Jüchens Bürgermeisterin Margarete Kranz hat sich die Zusammenarbeit
gelohnt: "Mit unserer Zustellmenge hätten wir nie solche Preise
erzielen können." WFG-Geschäftsführer Jürgen Steinmetz sieht in der
interkommunalen Zusammenarbeit noch Potenzial. "Weitere
Institutionen haben bereits ihr Interesse an einer Zusammenarbeit
bei der nächsten Ausschreibung angemeldet."

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