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Zukunft der Schule Marienberg in Neuss gesichert

Schule |

Der Rhein-Kreis Neuss, die Stadt Neuss und das Erzbistum Köln als
Schulträger haben die Zukunft des Erzbischöflichen
Mädchengymnasiums und Höheren Handelsschule Marienberg in Neuss
vertraglich langfristig gesichert. Bis zum Jahr 2024 beteiligt sich
der Rhein-Kreis Neuss an den nicht vom Land abgedeckten Kosten des
Schulbetriebes zu 80 Prozent bis zu einem Höchstbetrag von jährlich
900.000 Euro. Die Stadt Neuss lässt der Schule weiterhin einen
jährlichen Festbetrag zukommen. Die Vereinbarung ist eine
Überarbeitung eines seit 1995 geltenden Vertrages und wurde jetzt
in der Schule Marienberg für den Rhein-Kreis Neuss von Landrat
Dieter Patt und Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke und für das
Bistum von Generalvikar Dr. Dominik
Schwaderlapp unterzeichnet. Landrat Patt: "Die Zusammenarbeit des
Rhein-Kreises Neuss mit dem Erzbistum Köln und seinem Gymnasium
Marienberg in Neuss ist seit vielen Jahren eng und vertrauensvoll.
Dass diese Zusammenarbeit sich nicht im Gedankenaustausch
erschöpft, zeigt sich deutlich an unserer Förderung des
Schulbetriebes. Um der Schule eine langfristige Planungssicherheit
zu ermöglichen, haben der Rhein-Kreis Neuss und die Stadt Neuss in
enger Abstimmung mit dem Erzbistum Köln den alten Vertrag
überarbeitet. Die Politik hat der Neufassung in ihren Gremien
zugestimmt und damit dieser erfolgreichen Schule den Weg in die
Zukunft geebnet." Der größte Teil der anfallenden Kosten wird zwar
vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des
Ersatzschulfinanzierungsgesetzes getragen. Aber auch der
Eigenanteil des Schulträgers ist noch erheblich, sodass dieser sich
schon sehr lange auf Zuschüsse der Stadt Neuss und des
Rhein-Kreises Neuss stützt. Bis zum Jahr 2024 ist der Bestand der
Schule und die Fortführung der sich auf hohem Niveau befindenden
Bildungs- und Erziehungsarbeit gewährleistet. Darüber können sich
auch die 94 Lehrkräfte sowie die 1.529 Schülerinnen des größten
Gymnasiums im Rhein-Kreis Neuss freuen.

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