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Röntgeninstitut und Kreiskrankenhaus Grevenbroich streben Kooperation an

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Das Röntgeninstitut Grevenbroich sowie der Rhein-Kreis Neuss als Träger des Kreiskrankenhauses Grevenbroich -St. Elisabeth- wollen ab dem Frühjahr 2008 die radiologische und nuklearmedizinische Behandlung der Patienten in einer Kooperation erbringen. Die vier bislang am Standort Karl-Oberbach-Strasse in Grevenbroich tätigen Fachärzte für Radiologie bzw. Nuklearmedizin wollen daher ihre Praxisräume in das Kreiskrankenhaus Grevenbroich verlagern. Dort sind noch einige bauliche Vorarbeiten zu leisten, wie Krankenhausdirektor Hubert Retzsch aus seiner über 35-jährigen Tätigkeit im Krankenhaus St. Elisabeth weiß. Der Umbau der benötigten Räumlichkeiten mit einer Fläche von insgesamt etwa 1.400 qm stellt die Verantwortlichen aufgrund des weiter laufenden Krankenhausbetriebes vor eine lösbare Herausforderung. Aufgrund der seit 1988 schrittweise erfolgten Komplettsanierung des Grevenbroicher Krankenhauses kann hier aber auf einen reichen Erfahrungsschatz gebaut werden. Dr. Jürgen Esser vom Röntgeninstitut Grevenbroich betont, dass die Praxis ab 2008 nicht nur in komplett neuen Räumlichkeiten ihre Patienten behandeln kann, sondern mit dem geplanten Umzug auch eine neue Gerätegeneration Einzug hält. Diese Neuerungen stehen dann in gleicher Weise den ambulanten Patienten der Praxis wie den stationären Krankenhauspatienten zur Verfügung. Von einem deutlichen Fortschritt zum Wohle der Patienten ist auch die Chefärztin der radiologischen Abteilung des Elisabeth-Krankenhauses überzeugt. Dr. Stefani Granetzny freut sich insbesondere über die Erweiterung der Diagnostik um einen Kernspintomographen sowie einen Mehrzeilen-Computertomographen. Der Krankenhausausschuss des Rhein-Kreises Neuss hat seine Zustimmung zu der geplanten Kooperation erteilt. Vorsitzender Dr. Christian Will betonte im Rahmen der Sitzung, dass die gemeinsame Nutzung der radiologischen Geräte richtungweisenden Charakter auch für andere medizinische Fachbereiche besitze. In seiner März-Sitzung stimmte der Kreistag einstimmig für die Kooperation.

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