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Zum muslimischen Opferfest wurde nur mit Betäubung geschlachtet

Tiere |

Im Rahmen des muslimischen Opferfestes Kurban-Bayram sind im Rhein-Kreis Neuss an fünf Schlachtstätten insgesamt 1.200 Schafe und 150 Rinder geschlachtet worden. Vier Tierärzte und sieben Fleischkontrolleure des Kreisveterinäramtes haben die Einhaltung der Vorschriften zur Fleischhygiene und der Bestimmungen zum Tierschutz überwacht. Dazu zählt auch die Betäubung der Tiere vor der Schlachtung. Vor dem Opferfest hatte ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes für Verwirrung gesorgt. Trotz der Aufnahme des Tierschutzes in das Grundgesetz vertrat das Gericht die Auffassung, dass betäubungsloses Schlachten unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt werden könne. Daraufhin hatte das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium entschieden, dass Schächten als betäubungslose Schlachtung nur unter hohen Auflagen in Ausnahmefällen genehmigt werden kann. "Dem Veterinäramt des Rhein-Kreises Neuss lagen keine Anträge auf Genehmigung des Schächtens vor. Bei den Schlachtungen wurde daher eine Elektrokurzzeitbetäubung durchgeführt," erklärte Dr. Gerd Fischer, Leiter des Kreisveterinäramtes, der den Muslimen im Kreisgebiet für ihre Zustimmung dankte.

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