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Anders Wohnen im Alter

Soziales |

Alternative Wohnformen für Senioren standen im Mittelpunkt einer Fachtagung im Kreishaus Grevenbroich, zu der das Kreissozialamt Projektentwickler, Architekten, Bauunternehmer, Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie von Wohlfahrtsverbänden und Senioreneinrichtungen eingeladen hatte. "In ganz Deutschland wird in den kommenden Jahren die Einwohnerzahl zurückgehen und gleichzeitig der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung steigen. 2015 wird im Rhein-Kreis Neuss etwa ein Fünftel der Bürger über 64 Jahre alt sein. Unser zentrales Anliegen ist, dass die älteren Menschen ihr Leben möglichst lange aktiv und bedarfsgerecht gestalten können," betonte Landrat Dieter Patt, der das Symposium eröffnete. Kreissozialdezernent Stefan Stelten, Fachreferent und Moderator der Veranstaltung, erklärte: "Unsere Gesellschaft altert von zwei Seiten, zum einen werden immer weniger Kinder geboren und zum anderen steigt die Lebenserwartung der Menschen. Den Wunsch, solange wie möglich in den eigenen vier Wänden selbständig zu leben, wollen wir als Rhein-Kreis Neuss unterstützen. Ziel der Veranstaltung ist, die Beteiligten für diesen wachsenden Markt zu sensibilisieren und die Entwicklung alternativer Wohnformen im Alter zu unterstützen." Zu den vielfältigen Themen von Wohnen mit Service über altengerechte Modernisierung bis zu Fördermöglichkeiten referierten auch: Dr. Hans-Ulrich Klose, stellvertretender Landrat und Vorsitzender des Sozial- und Gesundheitsausschusses des Rhein-Kreises Neuss, Alexander Rychter, Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, Ursula Kremer-Preiß, Kuratorium Deutsche Altershilfe, Erika Rodenkirchen, Regionalbüro Rheinland, Walter Maier, Architekt, Thomas Faßbender, Neusser Bauverein, und Karl Noell, Landesministerium für Bauen und Verkehr. Der Rhein-Kreis Neuss hat sich schon früh mit den Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung beschäftigt. Anfang 2006 wurde die bereits seit den siebziger Jahren bestehende Kommission "Silberner Plan" beauftragt, als aktuellen Arbeitsschwerpunkt Alternativen zu den herkömmlichen Wohnformen im Alter zu entwickeln und entsprechende Neuerungen zu unterstützen. Hinweis: Die Folienvorträge der Referentinnen und Referenten, die an der Fachtagung teilgenommen haben, können beim Sozialamt, Herrn Baum, angefordert werden.

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