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Landrat Dieter Patt unterzeichnet Beitrittserklärung zum "NRW-Bündnis für die Natur"

zwei Personen sitzen am Tisch

Landrat Dieter Patt und Umweltminister Eckhard Uhlenberg traten in Recklinghausen dem NRW-Bündnis für die Natur bei.

Umwelt |

In Recklinghausen trat Landrat Dieter Patt gemeinsam mit Umwelt- und Landwirtschaftminister Eckhard Uhlenberg der Internationalen Kampagne "Countdown 2010" bei. Ziel dieser Kampagne der Internationalen Naturschutzorganisation IUCN ist der Erhalt der natürlichen Lebensvielfalt in den Regionen. Das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) beteiligt sich mit vielen weiteren Bündnispartnern an der Kampagne, zu der im kommenden Jahr auch die 9. Naturschutzkonferenz der Vereinten Nationen in Bonn zählen wird.

Nach Unterzeichnung der Deklaration durch Minister Uhlenberg machte dieser deutlich, dass nur mit Hilfe der Partner vor Ort der Erhalt der natürlichen Lebensvielfalt möglich ist. An dem Bündnis unter dem Motto "Mensch - Natur - Heimat" beteiligen sich viele Partner aus ganz NRW. Beispielhafte Projekte präsentierten in Recklinghausen der Rheinische Landwirtschaftsverband, Vertreter der Wirtschaft, die Kirchen oder auch der Landesbetrieb Wald und Holz NRW.

Stellvertretend für die kommunale Ebene in NRW stellten Planungsamtsleiter Johannes Nordmann und Mitarbeiter Volker Große beispielgebend das 1988 vom Kreistag beschlossene Waldvermehrungsprogramm des Rhein-Kreises vor.

Landrat Patt verwies auf die Erfolge des Kreis-Programms hin, mit dem es gelungen sei, bereits 160 Hektar neue Waldflächen im Kreisgebiet entstehen zu lassen. Jährlich werden so rund 50.000 Bäume neu gepflanzt. Patt machte aber auch deutlich, dass nur gemeinsam mit den Städten und Gemeinden des Kreises, mit den im Kreisgebiet tätigen gesellschaftlichen Institutionen und wirtschaftlichen Unternehmen, der Landwirtschaft und letztlich natürlich mit allen Einwohnern des Kreises das Waldvermehrungsprogramm erfolgreich sein kann.

Nachhaltigkeit hat in der Deutschen Forstwirtschaft eine lange Tradition. Das Waldvermehrungsprogramm des Kreises will diese Tradition fortsetzen. Bis zum Jahre 2100 soll die Waldfläche im Rhein-Kreis Neuss von derzeit acht auf zwölf Prozent wachsen. Als weitere Projekte zum Erhalt der Lebensvielfalt und der Lebensqualität im Rhein-Kreis Neuss wurden die Artenschutzprojekte für die Schwarzpappel und die Falterart Ameisenbläuling gemeldet.

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