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Dezernent Karsten Mankowsky © Rhein-Kreis Neuss | Volle Größe

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Abfallentsorung - Keine Gebührenerhöhung für 2008

Umwelt |

Trotz allgemeiner Kostensteigerungen werden die Abfallgebühren und -entgelte des Rhein-Kreises Neuss sich im kommenden Jahr voraussichtlich nicht erhöhen. Diese erfreuliche Mitteilung macht die Kreisverwaltung, nachdem sie das Thema zur Vorbereitung der Kreistagssitzung im Dezember, in der die Gebührensatzung für 2008 verabschiedet wird, mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden erörtert hat.

"Die Abfallgebühren des Kreises zählen nach wie vor zu den günstigsten in der Region - ein wichtiger Standortvorteil für unsere Wirtschaft und Verbraucher", so Landrat Dieter Patt. Dies sei auch das Ergebnis einer vorausschauenden und umsichtigen Kreispolitik. Kreisumweltdezernent Karsten Mankowsky: "Der Kreis hat in der Vergangenheit die richtigen abfallwirtschaftlichen Weichenstellungen vorgenommen. Er hat auf den Bau einer eigenen Müllverbrennungsanlage verzichtet und stattdessen auf die Zusammenarbeit in der Region gesetzt. Er hat in Recyclinganlagen investiert und die Deponierung von Hausmüll beendet. Der von uns 1996 für zwanzig Jahre ausgehandelte Entsorgungsvertrag bietet langfristige Entsorgungssicherheit."

Durchweg positiv seien die aktuellen Gebührenüberlegungen des Rhein-Kreises von den kreisangehörigen Städten und Gemeinden aufgenommen worden, berichtet Mankowsky. Wenn der Kreistag dem Vorschlag der Verwaltung folgt, können sich Gewerbe und Industrie sofort freuen. Privatkunden müssen noch die Berechnungen der Städte und Gemeinden abwarten. Denn dort sind neben den Gebühren des Kreises auch die Aufwendungen für die Einsammlung der Abfälle zu berücksichtigen. "Die Gebühren des Kreises sind die größte Position der kommunalen Gebührenkalkulationen", erklärt Mankowsky. Er sieht daher gute Chancen, dass die Bürgerinnen und Bürger für die Abfallentsorgung gar nicht oder nicht wesentlich tiefer in die Tasche greifen müssen.

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