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Kreisdirektor Petrauschke begrüßt künftige Mitarbeiter

Personengruppe

Im Kreishaus Grevenbroich begrüßte Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke insgesamt neun neue Mitarbeiter in den Bereichen Geodaten-Management und Umweltschutz.

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Zum 1. Januar 2008 werden nicht nur die Versorgungsämter in Nordrhein-Westfalen aufgelöst und die Aufgaben auf die Kreise und kreisfreien Städte übertragen. Die Landesregierung wird im Rahmen ihrer Verwaltungsstrukturreform auch Umweltaufgaben weitgehend kommunalisieren. So konnten Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke und die zuständigen Dezernenten Stefan Stelten und Karsten Mankowsky jetzt im Kreishaus Grevenbroich neben drei Bediensteten, die zum Jahreswechsel von der Stadt Dormagen im Bereich Geodaten-Management zum Rhein-Kreis Neuss wechseln werden, auch sechs künftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßen, die vom Land kommen und im Umweltschutz tätig sein werden.

Der bisher staatliche Vollzug des Bundesimmissionsschutzgesetzes liegt künftig auch in der Zuständigkeit des Rhein-Kreises Neuss. Bei der Bezirksregierung Düsseldorf bleiben beispielsweise die Zulassung und Überwachung von Siedlungs- und Sonderabfalldeponien, Abfallverbrennungsanlagen, Chemieparks und besonders bedeutsame wasserwirtschaftliche Vorhaben sowie die Erstellung von Luftreinhalteplänen. Für alle anderen Anlagen wird der Rhein-Kreis Neuss zuständig sein, insbesondere für Windkraftanlagen, kleinere Feuerungsanlagen, größere Viehhaltungen, Umschlaganlagen, Autowrackanlagen und Anlagen der Kiesaufbereitung. Die hier bisher zuständige Bezirksregierung hat 202 Anlagen aufgelistet, die künftig in die Überwachungskompetenz des Rhein-Kreises Neuss fallen. Hinzu kommt die Durchführung neuer Genehmigungsverfahren.

"Dieser Vollzug des Immissionsschutzrechtes ist ein bisher auf der Kreisebene nicht wahrgenommener Aufgabentyp. Wir haben diesen neuen Aufgabenbereich dem Amt für Umweltschutz zugewiesen. Hier wird mit dem bisherigen Landespersonal eine neue Produktgruppe gebildet", so Kreisdirektor Petrauschke.

Zudem wird der Rhein-Kreis Neuss im neuen Jahr das Geodaten-Management für die Stadt Dormagen übernehmen. Zu den Leistungen, die der Kreis dann für die Stadt erbringen wird, gehören: Erfassung, Aufbereitung, Veredelung und Fortführung von Geobasisdaten mit Geofachdaten und zum Beispiel auch kommunale Statistiken. Dabei wird eine einheitliche Metadatenbank aufgebaut. Ziel ist es, letztlich allen Städten und Gemeinden im Kreisgebiet raumbezogene Informationen für deren Zwecke aufzubereiten und bereitzustellen.

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