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Kreisdirektor Petrauschke begrüßt künftige Kreismitarbeiter aus dem Landesdienst

große Personengruppe

Im Sitzungssaal im Kreishaus Grevenbroich begrüßte Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke die künftigen Kreismitarbeiter aus dem Landesdienst.

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Zum 1. Januar 2008 werden die Versorgungsämter in Nordrhein-Westfalen aufgelöst und die Aufgaben auf die Kreise und kreisfreien Städte übertragen. So begrüßte Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke jetzt im Kreishaus Grevenbroich 22 künftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die vom Land zum Kreis wechseln werden, zu einer Informationsveranstaltung. Mit den Beamten und Angestellten des Landes wechseln auch ihre Aufgaben im Schwerbehindertenrecht und beim Elterngeld zum Kreis.

Im Kreissitzungssaal lernten die Noch-Landesbediensteten die für sie bald zuständigen Dezernenten und Amtsleiter (Sozialamt, Jugendamt und Gesundheitsamt), Personalratsvertreter sowie Ansprechpartner in Personal- und EDV-Abteilung kennen. Dabei konnten sie auch schon einige Fragen zum neuen Arbeitsplatz oder zu Formalitäten des Arbeitgeberwechsels klären. Kreisdirektor Petrauschke stellte vorab den Rhein-Kreis Neuss als einen der erfolgreichsten Wirtschaftsstandorte in Nordrhein-Westfalen und Deutschland vor mit einer leistungsstarken Kreisverwaltung, die sich als moderner Dienstleister versteht. Petrauschke sagte den künftigen Kreisbediensteten volle Unterstützung für einen guten Start in der Kreisverwaltung zu. "Ob Sie Ihre Aufgabe nun als Landes- oder als Kreisbedienstete wahrnehmen, ist aber weniger von Bedeutung. Wichtig sind die Menschen, für die Sie sich künftig bei uns engagieren, sie stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit", so Petrauschke. Hans-Ulrich Kleidt, Leiter des Versorgungsamtes Düsseldorf, dankte bei der Veranstaltung dem Rhein-Kreis Neuss für die gute Vorbereitung bei der Übernahme seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das mache ihm den Abschied zwar nicht leichter, aber er wisse sie in guten Händen.

Wie Kreisdirektor Petrauschke betont, wird die Kreisverwaltung die neuen Aufgaben im Schwerbehindertenrecht und beim Elterngeld engagiert und mit kurzen Wegen für die Bürger wahrnehmen. "Wir haben den großen Vorteil über Schnittstellen zu verfügen, die einer staatlichen Sonderbehörde schlicht fehlen. So haben wir beispielsweise seit Jahrzehnten direkte und unbürokratische Kontakte zu den Sozial- und Wohlfahrtsverbänden vor Ort und halten eine Vielzahl von Kompetenznetzwerken in sozialen, gesundheitlichen und familienpolitischen Tätigkeitsfeldern vor, die durch die neuen Aufgabenbereiche sinnvoll abgerundet werden."

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