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Kreisdirektor Petrauschke bei Fachkonferenz zur Grundsicherung für Arbeitssuchende

Soziales |

Um den Informationsaustausch und die Diskussion zu Themen der Grundsicherung für Arbeitssuchende zu unterstützen hatte die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit in diesem Jahr wieder zu einem Regionalgespräch SGB II eingeladen, dieses Mal in den Rhein-Kreis Neuss. Im Novotel in Neuss kamen dazu Arge-Geschäftsführer sowie Vertreter der Arbeitsagentur, der Länder, kommunaler Spitzenverbände und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zusammen. Als Gastredner und Experte aus dem Rhein-Kreis Neuss begrüßte Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke die Tagungsteilnehmer.

Petrauschke stellte kurz den Rhein-Kreis Neuss als starken Wirtschaftsstandort mit vielfältiger Kulturlandschaft und hoher Lebensqualität vor, bevor er in seinem Vortrag auf die ARGE im Rhein-Kreis Neuss einging. "Die Zusammenarbeit in der Arge wird getragen von dem Ziel und dem Willen, das bestmögliche für die arbeitsuchenden Bürger im Rhein-Kreis Neuss zu erreichen, erfolgreich und wirtschaftlich zu arbeiten", betonte Petrauschke. Die unterschiedlichen Kompetenzen und Erfahrungen beider Träger - Rhein-Kreis Neuss und Agentur für Arbeit Mönchengladbach - sowie der kreisangehörigen Kommunen würden optimal genutzt. "Dabei haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Verwaltungen des Kreises und der Städte und Gemeinden gut eingebracht. Unterstützt wird die ARGE vom unserem Technologiezentrum Glehn, durch dessen erfolgreiche Vermittlungsarbeit gemeinsam mit Partnern aus den freien Wohlfahrtsverbänden zurzeit rund 800 langzeitarbeitslose Menschen in Arbeitsgelegenheiten stehen", so der Kreisdirektor.

Die ARGE Rhein-Kreis Neuss konnte im vergangenen Jahr insgesamt rund 3.500 Integrationen in den 1. Arbeitsmarkt verzeichnen und liegt damit über den eigenen Zielvorgaben von 3 376. "Stand noch im Jahr 2005, zu Beginn der Arbeitsmarktreform, die Bewältigung der kontinuierlich ansteigenden Antragsflut rund um die Auszahlung der Leistungen im Mittelpunkt", stellte Petrauschke fest, "hat sich die Lage deutlich entspannt und zu Gunsten einer umfassenden Fallbearbeitung entwickelt und konsolidiert."

"Insgesamt", erläuterte der Kreisdirektor, "bezogen bei uns im Juni 2007 30 003 Personen Leistungen nach dem SGB II. Dies entspricht einer Quote von 8,6 Prozent aller Einwohner unter 65 Jahren im Kreisgebiet. Die so genannte SGB II-Quote liegt mit diesem Wert recht günstig und unter dem Wert vieler anderer Bezirke wie Mettmann mit 9,4 Prozent oder Krefeld mit 14,9 Prozent."

Aufgrund einer Vergleichsanalyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist die ARGE Rhein-Kreis Neuss seit 2007 in eine höhere "Liga" aufgestiegen: Sie wurde einer Klasse zugeordnet, der vorwiegend SGB II-Träger in strukturstarken Regionen wie Baden-Württemberg und Südhessen angehören. Petrauschke: "Das weckt Erwartungen. In Nordrhein-Westfalen teilt sich der Rhein-Kreis Neuss diese Einstufung nur mit dem Kreis Gütersloh. Die ARGE im Rhein-Kreis Neuss wird sich den ehrgeizigen Zielen stellen und strebt weitere, erhebliche Steigerungen der Integrationen an."

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