Stapel regionaler Zeitungen

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

"Fit in der Kreisverwaltung"

Sportler auf Laufbahn

Mit gutem Beispiel: Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke legte im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsprogramms das Deutsche Sportabzeichen ab.

Verwaltung |

Individuelle Ernährungsberatung, Rückenfitness, Lauftraining, Raucherentwöhnungkurse – nur einige Beispiele für ein neues betriebliches Gesundheitsprogramm in der Kreisverwaltung.

Das gesundheitsfördernde Maßnahmen nicht nur die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter erhöhen, sondern sich auch positiv auf das Betriebsklima auswirken, ist bei Gesundheitsexperten unumstritten. Davon überzeugt ist auch Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke, zugleich Personaldezernent, der das Thema vor rund einem Jahr zur Chefsache erklärte: "Zwischenzeitlich haben wir einen ganzheitlichen Ansatz zur betrieblichen Gesundheitsförderung realisiert, der Ernährung, Fitness und Entspannung sowie Gesundheitsberatungen umfasst. Ziel ist es, ein gesundheitsbewussteres Verhalten bei den einzelnen Mitarbeitern zu erreichen - getreu dem Motto: gesunde Mitarbeiter sorgen für ein gesundes Unternehmen."

Ausgehend von einer Mitarbeiterbefragung im Frühjahr hat die Kreisverwaltung systematisch ein Gesundheitsförderungskonzept entwickelt. Dazu bildete sich eine Arbeitsgruppe unter der Federführung des Gesundheitsamtes, um ein vielseitiges Gesundheitsprogramm zu gestalten, das möglichst viele Mitarbeiter anspricht. Mit Erfolg: Die Mitarbeiter sind begeistert, wie das hohe Interesse an den Angeboten beweist. Besonders beliebt sind vor allem Rückenfitness-, Stressbewältigungs- und Wassergymnastikkurse, die in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund angeboten werden. Großes Interesse besteht aber auch an einer individuellen Ernährungsberatung und Aktionstagen zur Gesundheitsförderung. Die bereits seit einigen Jahren bestehenden Raucherentwöhnungskurse wurden fortgesetzt. Besondere Anerkennung erhalten Mitarbeiter, die das Deutsche Sportabzeichen ablegen: Für sie gibt es einen halben Tag Dienstbefreiung. Personalchef Petrauschke geht dabei selbst mit gutem Beispiel voran und legte in Grevenbroich sein Sportabzeichen ab, das ihm von Bürgermeister Dr. Axel J. Prümm überreicht wurde.

"Die Einführung dieses Gesundheitsprojektes verbessert auch das Betriebsklima und das Zusammengehörigkeitsgefühl", unterstreicht Petrauschke einen weiteren wichtigen sozialen Aspekt, "denn Mitarbeiter, die das Gefühl haben, dass Ihr Arbeitgeber etwas für sie tut, sind besonders motiviert." So haben sich bereits spontan nach den ersten Angeboten auch Lauf-Gruppen gebildet, die als Kreismannschaft künftig in einheitlichen Trikots an Volksläufen teilnehmen wollen. Petrauschke ist überzeugt, dass sich die Investitionen in die betriebliche Gesundheitsförderung langfristig auszahlen: "In Zeiten in denen wir mit knappen Personalressourcen sehr effizient umgehen müssen, gleichzeitig aber der Druck im Wettbewerb Leistungen immer schneller und besser erbringen zu müssen, wächst, wollen wir durch gezielte Förderung die Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter dauerhaft erhalten. Das reduziert letztlich auch die Personalkosten."

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.