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Teilverlegung der A 57-Anschlussstelle Dormagen

Drei Personen auf Baustelle

Beim Ortstermin auf der Baustelle: Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke, Dezernent Karsten Mankowsky und Arnd Ludwig, stv. Leiter Kreistiefbauamt.

Straßenverkehr |

Umfangreiche Vorarbeiten wie die Verlegung und Sicherung von Versorgungsleitungen, Rodungsarbeiten und der Bau einer Brücke über den Holzweg wurden bereits durchgeführt. Jetzt beginnen auch die Straßen- und Kanalbauarbeiten zur Teilverlegung der Autobahn-Anschlussstelle Dormagen. Bei der sieben Millionen Euro teuren Baumaßnahme handelt es sich um den vierstreifigen Ausbau der Kreisstraße (K) 18 mit Teilverlegung der Autobahn-Anschlussstelle Dormagen auf der Westseite einschließlich Neubau der städtischen Verbindungsstraße zwischen der Landesstraße (L) 280 und der K 18.

Mit etwa 3,3 Millionen Euro trägt der Rhein-Kreis Neuss den größten Teil der Baukosten, die Stadt Dormagen übernimmt ca. 2 Millionen Euro, der Anteil des Bundes liegt bei 1,7 Millionen. "Der Rhein-Kreis Neuss und die Stadt Dormagen haben sich zehn Jahre lang gemeinsam für dieses Vorhaben engagiert, denn eine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur ist für unseren starken Wirtschaftsstandort ein wichtiger Wettbewerbsvorteil", betonte Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke bei einem Ortstermin auf der Baustelle, bei dem er gemeinsam mit Kreisbaudezernent Karsten Mankowsky und Arnd Ludwig, stellvertretender Leiter des Kreistiefbauamtes, die Baumaßnahme erläuterte. Petrauschke: "Ich freue mich, dass wir mit diesem Bauprojekt die für unsere Wirtschaft so wichtige Verkehrsanbindung verbessern und gleichzeitig eine Entlastung für die Menschen erzielen können."

Die Teilverlegung der AS Dormagen wird zu einer Entzerrung der bisherigen Verkehrssituation führen, indem Verkehr von der L 280 über die Verbindungsstraße auf die K 18 umgelenkt wird. Die Verkehrsbelastung wird sich dadurch auf die neue Verbindungsstraße und die Alte Heerstraße verteilen, so dass der Schwerverkehr zwischen der A 57 und dem Bayer-Werk flüssiger und sicherer über die K 18 fließen kann. Für die Verbindungsstraße ist ein Verkehrsaufkommen von 11.000 und für die K 18 von 18.000 Fahrzeugen täglich prognostiziert.

Im Rahmen der Baumaßnahme werden 1.200 Meter Verbindungsstraße mit Radweg, 700 Meter Kreisstraße und 1.000 Meter Fahrbahnen für die Anschlussstelle angelegt. Außerdem werden 600 Meter kombinierter Geh- und Radweg sowie ein Versickerungsbecken für die K 18 und die Anschlussstelle gebaut. Alle Kreuzungen werden mit Ampeln ausgestattet. Mit der Verkehrsfreigabe wird im Herbst 2008 gerechnet.

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