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Präventionspartnerschaft zwischen Schützen und Polizei gestartet

Drei Personen sitzen am Tisch

Sicherheit |

Im Beisein von Schützenkönig Mario I. Meyen und seiner Königin Maria unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung: Landrat Patt als Leiter der Kreispolizeibehörde, Polizeidirektor Detlef Fox, der Präsident des Neusser Bürgerschützenvereins, Thomas Nickel, der Bundesschützenmeister im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, Heinzgerd Dewies, und der Hochmeister im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg.

"Seit vielen Jahren", so Landrat Patt, "betonen wir als Kreispolizeibehörde, dass die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit auch eine große Gemeinschaftsaufgabe ist. Hier haben wir bereits viele Partner: Neben den Städten und Gemeinden im Rhein-Kreis, mit denen vertraglich festgelegte Ordnungspartnerschaften abgeschlossen wurden, gibt es erfolgreiche Kooperationen mit den Verkehrsbetrieben Neuss, vielen Schulen und der RheinLandversicherung. Auf der Suche nach weiteren Kooperationen hat die Polizei jetzt einen besonderen Partner gefunden: Die Schützen. Ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und damit auch für ein Mehr an Sicherheit zu sorgen, deckt sich in vielen Bereichen mit den Interessen der Polizei."

"Sicherheit ist eines der wichtigsten Elemente im Zusammenleben der Menschen. Die Vereinbarung mit der Kreispolizeibehörde Neuss trifft uns Schützen am Nerv. Wir Schützen werden unserem Namen im wörtlichen Sinn Ehre machen", erklärte Hochmeister Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg. Auch Schützenpräsident Nickel bekräftigte die schützende Rolle, die die Schützen seit vielen Jahrhunderten ausführen: "Heute helfen die Schützen bereits mit vielen sozialen Aktionen - und nun können wir mit der Präventionspartnerschaft noch mehr Hilfe vermitteln."

Wie Landrat Patt betonte, will er die Schützen nicht zu Hilfspolizisten ausbilden. Es gehe vielmehr darum, die über 20.000 aktiven Schützen im Rhein-Kreis Neuss bei der Präventionsarbeit als Multiplikatoren zu gewinnen. Die Beratungstätigkeit der Polizei wird in den ersten Schritten folgende Schwerpunkte beinhalten: Sicherheit für Senioren, Jugend und Gewalt, Sucht und Drogen, technischer Einbruchsschutz und Nachbarschaftsschutzinitiativen sowie Schutz vor Verkehrsunfällen, insbesondere in Bezug auf Senioren und Kinder.

"Bei den Vorgesprächen sind wir bei den Schützen auf sehr großes Interesse gestoßen. Heute können wir feststellen, dass die Vorbereitungsphase abgeschlossen ist und die Kooperation zwischen der Polizei im Rhein-Kreis Neuss und den Schützen in die aktive Phase geht. Innenminister Dr. Ingo Wolf hat dazu seine Zustimmung als Polizeiminister gegeben und unsere Initiative sehr begrüßt", so Patt.

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