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Leistung soll sich stärker auszahlen

Zwei lächelnde Personen sitzen am Tisch

Verwaltung |

Der Rhein-Kreis Neuss will besonders engagierten Mitarbeitern künftig eine Prämie zahlen.

Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke, zugleich Personaldezernent, und der Vorsitzende des Personalrates Allgemeine Verwaltung, Heinz-Robert Schmitz, unterzeichneten eine entsprechende Dienstvereinbarung zur leistungsorientierten Bezahlung, die mit dem neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TÖVD) eingeführt worden ist.

Bei der Kreisverwaltung sind 650 und bei den Seniorenhäusern noch einmal 180 nicht-beamtete Mitarbeiter, die theoretisch in den Prämiengenuss kommen könnten. Ein Gießkannen-Prinzip lehnt Kreisdirektor Petrauschke jedoch ab: "Die Prämie soll ein echter Anreiz für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein, überdurchschnittliche Leistungen zu zeigen. Dafür werden wir mittelfristig Zielvereinbarungen mit dem Personal treffen und differenzierter die Leistungen beurteilen."

Wie viel die Kreisverwaltung als Prämie zahlen wird, ist gesetzlich geregelt: rund ein Prozent der Lohnsumme. Das Personalamt hat als maximale Summe hierfür 165.000 Euro brutto errechnet. Noch in diesem Jahr sollen erste Prämien gezahlt werden. Darüber sind sich Personalrat und Behördenleitung einig. Für Heinz-Robert Schmitz bleibt dennoch ein fader Beigeschmack: "Die rund 350 Beamtinnen und Beamten  bei der Kreisverwaltung profitieren derzeit von der Neuregelung nicht und haben das Nachsehen."

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