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Handy-Ortung kann im Notfall Leben retten

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Pro Jahr gehen in der Kreisleitstelle des Rhein-Kreises rund 60.000 Notrufe ein. Für jeden Notruf alarmieren die Kreisbediensteten innerhalb von wenigen Sekunden die richtigen Rettungsmittel. Die Hälfte der Notrufe erreicht heute die Kreisleitstelle per Handy, was allerdings auch zu Problemen führen kann. "Die Mitarbeiter der Kreisleitstelle erhalten oft ungenaue Ortsangaben, weil Anrufer ortsunkundig sind oder möglicherweise auch unter Schock stehen. Hierdurch können wertvolle Sekunden und Minuten für die Notfallrettung verloren gehen", erläutert Hans-Joachim Klein, Leiter des Amtes für Sicherheit und Ordnung beim Kreis.

Durch den Einsatz einer neuen, von der Björn-Steiger-Stiftung zur Verfügung gestellten Software gehört dieses Problem seit Jahresbeginn der Vergangenheit an. Ein spezielles Ortungssystem versetzt die Mitarbeiter der Kreisleitstelle in die Lage, Verunglückte über eine Ortungsplattform zu lokalisieren.

Die bisherigen Erfahrungen des Kreises sind durchweg positiv, wie Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke betont: "Mit Hilfe der neuen Ortungstechnik von Handys ist es möglich, Unfallopfer schneller und zielgenauer zu finden. Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist jedoch wichtig, dass der Anrufer gegenüber dem Disponenten in der Kreisleitstelle seine Einwilligung zur Ortung erklärt".

Die Leitstelle des Rhein-Kreises Neuss gehört zu den ersten Leitstellen in Deutschland, die diese Ortungstechnik zur Rettung von Verunglückten einsetzt.

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