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Hecken und Gebüsche zum Schutz wild lebender Tiere nicht schneiden!

nistende Vögel

Zum Schutz von Nestern und Brutstätten dürfen Hecken, Gebüsche, Schilf und Röhricht bis Ende September nicht geschnitten werden.

Umwelt |

Hecken, Gebüsche, Röhricht- und Schilfbestände sind wichtige Nist-, Brut- und Zufluchtsstätten für viele wild lebende Tierarten und daher nach dem Landschaftsgesetz Nordrhein-Westfalen besonders geschützt. Hecken z.B. gehören ebenso zum Lebensraum von Buchfink, Zaunkönig und Rotkehlchen wie von Igel, Haselmaus und Wiesel.

So ist es in der Nist- und Brutzeit – also noch bis Ende September - verboten, Hecken und Wallhecken, aber auch Gebüsche, Röhricht und Schilf zu roden oder abzuschneiden. Das gilt auch innerhalb von Ortschaften.

Erlaubt sind nur schonende Pflegeschnitte zur Beseitigung junger Triebe, um zum Beispiel an Wegen die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Ausnahmen gelten für behördlich angeordnete oder zugelassene Maßnahmen, die aus wichtigen Gründen nicht zu einer anderen Jahreszeit durchgeführt werden können.

Während des ganzen Jahres darf die Bodendecke im Bereich von Böschungen, Feldrainen, Wegerändern und nicht bewirtschafteten Flächen nicht abgebrannt, beschädigt oder mit chemischen Mitteln kurz gehalten werden. Ganzjährig verboten ist außerdem das Fällen von Bäumen mit Horsten oder Bruthöhlen. Auf solche Bäume darf auch nicht geklettert werden. Verstöße gegen die Schutzbestimmungen sind Ordnungswidrigkeiten, die zu einer Geldbuße führen können.

Fragen zum Landschaftsschutz beantwortet die Untere Landschaftsbehörde im Umweltamt des Rhein-Kreises Neuss

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