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Rechtzeitig vorsorgen mit Vollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung

Soziales |

Ob durch Unfall oder Krankheit - jeder kann in die Situation kommen, nicht mehr für sich selbst entscheiden zu können. Auch Ehepartner oder Kinder können dann nur mit Vollmacht für den Betroffenen handeln, zum Beispiel finanzielle Angelegenheiten regeln oder über medizinische Maßnahmen entscheiden.

"Eine Vorsorgevollmacht berechtigt eine Vertrauensperson zur rechtlichen Vertretung in festgelegtem Umfang und kann individuell gestaltet werden. Dadurch kann vermieden werden, dass eine so genannte rechtliche Betreuung durch das Amtsgericht eingerichtet werden muss," erläutert Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke. Falls eine rechtliche Betreuung notwendig wird, hat das Amtsgericht denjenigen zu berücksichtigen, den der Betroffene mit einer Betreuungsverfügung zur Wahrnehmung seiner Interessen ermächtigt hat. In einer Patientenverfügung wird über Art und Umfang medizinischer Behandlung für den Fall entschieden, dass der Patient sich nicht mehr selbst äußern kann.

Wer Rat zum Thema Betreuung oder Vorsorgeregelungen sucht oder sich für ehrenamtliche Mitarbeit interessiert, kann sich bei der Betreuungsstelle des Rhein-Kreises Neuss, Am Kirsmichhof 2 in Korschenbroich, informieren.

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