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Ausritt bitte nur mit Reitkennzeichen!

Zwei Reiterinnen

Umwelt |

Besonders im Sommer verbringen Reiter ihre Freizeit zu Pferd gern in freier Natur und unternehmen Ausritte auf Reitwegen. Anlage und Instandhaltung dieser Wege werden über eine zweckgebundene Abgabe finanziert. "Wer im Gelände reitet, muss einmal jährlich die gesetzlich festgelegte Reitabgabe zahlen und das bei Ausritten durch Kennzeichen am Pferd nachweisen. Die Abgabe kommt den Reitern als Solidarfonds wieder zu Gute. Reiten ohne Kennzeichen ist Nutzung der Reitwege auf Kosten der eigenen Sportfreunde", so Karsten Mankowsky, Umweltdezernent des Rhein-Kreises Neuss.

Die landesweit gültigen Reitkennzeichen werden von der Unteren Landschaftsbehörde des Rhein-Kreises Neuss ausgegeben und durch jährlich wechselnde Plaketten aktualisiert. Die Reitabgabe und die Erstausgabe von Kennzeichen kosten 38 Euro für privat genutzte und 88 Euro für gewerblich genutzte Pferde. In den Folgejahren werden für Reitabgabe und Plakette 30 bzw. 80 Euro fällig. "Wer ohne Reitkennzeichen mit dem Pferd im Gelände unterwegs ist, muss mit einer Geldbuße bis zu 250 Euro rechnen. Die Untere Landschaftsbehörde wird ihre Kontrollen verstärken", erläutert Ulrich Schmitz von der Unteren Landschaftsbehörde.

Weitere Informationen zur Reitabgabe und Bestellformulare für Reitkennzeichen und Jahresplaketten sind unter nachfolgendem Link abrufbar. Inge Türnau-Sauer von der Unteren Landschaftsbehörde nimmt Bestellungen telefonisch von Montag bis Donnerstag vormittags oder per E-Mail entgegen. Die Kennzeichen werden per Post mit einem Überweisungsträger zugeschickt. Jahresplaketten können auch abonniert werden.

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