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Kreisdirektor wendet sich für Umsiedlungsfinanzierung an den Regierungspräsidenten

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Vor dem Hintergrund, dass die Umsiedlung von Otzenrath, Spenrath und Holz nicht mehr im Städtebauinvestitionsprogramm 2007 des Landes NRW enthalten ist, hat sich Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauchke in einem Brief an Regierungspräsident Jürgen Büssow gewandt und sich entschieden für eine Sicherung der Finanzierung eingesetzt. Petrauschke schreibt darin: "Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass diese Umsiedlung von landesweitem Interesse ist. Die von der Umsiedlung betroffenen Bürgerinnen und Bürger haben einen großen persönlichen Beitrag zur Sicherstellung der Energieversorgung im Land Nordrhein-Westfalen geleistet. Die Herausnahme aus dem Städtebauinvestitionsprogramm ist daher sehr verwunderlich.

Auf seinen Einwand, die besondere Situation der Gemeinde Jüchen zu berücksichtigen, erhielt Kreisdirektor Petrauschke nun positive Antwort aus Düsseldorf. "Eine Aufnahme in das Programm 2007 erfolgte nicht, da von der Landesregierung für diese wichtige Maßnahme eine andere Finanzierungsmöglichkeit angestrebt wird. So ist dem Vernehmen nach derzeit eine Vereinbarung zwischen der Landesregierung und dem Bergbautreibenden in Vorbereitung, in der unter anderem eine Übernahme der Kosten für diese Fördermaßnahme vorgesehen wird. Keinesfalls wird die anderweitige Finanzierung zu Lasten von Gemeinde oder Kreis gehen", so die Bezirksregierung.

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