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RWE Power nimmt Zentrallager für das rheinische Revier in Betrieb

Feierliche Übergabe des Logistikcenters

Wirtschaft |

In Grevenbroich-Neurath hat RWE Power heute ihr Zentrallager für Kleinteile im rheinischen Braunkohlenrevier in Betrieb genommen. Im Rahmen einer Feierstunde übergaben Dieter Patt, Landrat des Rhein-Kreises Neuss, Dr. Axel Prümm, Bürgermeister der Stadt Grevenbroich, Antonius Voß, Finanzvorstand der RWE Power, und Dieter Faust, Betriebsratsvorsitzender des Bereichs Materialwirtschaft/Betriebsdienste, den rund zehn Millionen Euro teuren Neubau seiner Bestimmung. Zukünftig wird von hier aus die Materialversorgung aller Betriebe der RWE Power im rheinischen Revier sichergestellt. Für 60 Mitarbeiter sind moderne Arbeitsplätze eingerichtet worden.

Mit dem neuen Lager verbessern wir unsere innerbetriebliche Logistik in erheblichem Maße. Durch die Bündelung von Materialflüssen und Beständen heben wir Synergien, verringern den Aufwand und verbessern den Service. Kurzum, unsere Material-wirtschaft wird wesentlich effizienter“, erläuterte Finanzvorstand Antonius Voß. „Von dieser Maßnahme wird insbesondere die Instandhaltung der Betriebe im rheinischen Revier profitieren“, so Voß weiter.

Das Power-Zentrallager befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kraftwerk Neurath. „Die Entscheidung, hier ein modernes zukunftweisendes Lager zu errichten, unterstreicht einmal mehr, wie attraktiv der Rhein-Kreis Neuss für große Investoren und ganz besonders für RWE Power ist“, hob Landrat Dieter Patt hervor. „Ich freue mich, dass das Unternehmen mit dieser Einrichtung Grevenbroich als Bundeshauptstadt der Energie an seinem größten Kraftwerksstandort weiter aufwertet“, erklärte Grevenbroichs Bürgermeister Dr. Axel Prümm.

Das insgesamt rund 8.000 Quadratmeter große Zentrallager ersetzt die bisherige Lagerung der Kleinteile an den zehn übrigen Standorten, die nach wie vor die Mittel- und Großteile bevorraten. Rund 90.000 Artikel, die Kraftwerke, Fabriken und Tagebaue für ihr tägliches Geschäft benötigen, werden hier gelagert. Die Kommissionierung erfolgt in einem hochmodernen Automatischen Kleinteilelager (AKL) und einem Hochregallager für Paletten. Dadurch können die Standorte von RWE Power schneller, flexibler und zeitgenauer bedient werden. In Zukunft ist durch den Einsatz neuester Technik ein Mitarbeiter in der Lage pro Stunde bis zu 40 Positionen zu kommissionieren.

Das Palettenlager bietet Platz für 9.500 Paletten. Mit Schmalgang- bzw. Schubmaststaplern werden die von den Betrieben angeforderten Artikel direkt von Paletten verarbeitet. Das Automatische Kleinteilelager verfolgt hingegen das Prinzip "Ware zum Mann", das heißt, Artikel wie Schrauben, Elektroinstallationsmaterial, Reinigungsmittel oder Teile der Arbeitssicherheitsausrüstung werden vollautomatisch angefordert und zusammengestellt. Die Kommissionen werden im Warenausgangsbereich verpackt und während der Nacht durch die eigene Fahrbereitschaft an die Empfangsstandorte verteilt.

Quelle: RWE Power

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