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Übergabestelle für Elektroschrott eröffnet

Umwelt |

Auf der Deponie in Neuss-Grefrath haben Kreisumweltdezernent Karsten Mankowsky und Reinhard van Vlodrop, Geschäftsführer der Entsorgungsgesellschaft Niederrhein, eine neue Übergabestelle für Elektroschrott offiziell in Betrieb genommen. Die rund 180.000 Euro teure Anlage dient der Rückgabe alter Elektrogeräte an die Hersteller. Wie für Verpackungen und Altautos müssen die Hersteller seit März auch für Elektrogeräte vom Kühlschrank bis zum Handy deren Entsorgung und die dabei anfallenden Kosten übernehmen. Dadurch entfallen für den Rhein-Kreis Neuss etwa 700.000 Euro pro Jahr an Verwertungskosten für Elektroaltgeräte. Für den Betrieb der neuen Übergabestelle entstehen Kosten von rund 45.000 Euro jährlich. "Die Kostenvorteile werden an die Kommunen weitergegeben. Und dadurch, dass der Rhein-Kreis Neuss eine zentrale Sammelstelle für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden einrichtet, werden ebenfalls Kosten gespart. Denn sonst hätte jede Kommune eine eigene Sammelstelle errichten und betreiben müssen. Ein gutes Beispiel für effektive Zusammenarbeit in der Kreisgemeinschaft," betonte Kreisumweltdezernent Karsten Mankowsky. Im Rhein-Kreis Neuss fallen pro Jahr etwa 2.000 Tonnen Elektroschrott an. "Die bewährten Erfassungssysteme für die Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Kreis Neuss bleiben erhalten", so Norbert Clever, Leiter des Amts für Umweltschutz beim Rhein-Kreis Neuss. "Wie bisher sammeln die kreisangehörigen Städte und Gemeinden alte Elektrogeräte als Sperrmüll. Danach werden sie jetzt an der neuen Übergabestelle abgeliefert, in fünf Gruppen sortiert und in Container verladen. Ist ein Container voll, wird er von der Entsorgungsorganisation der Hersteller kostenlos abgeholt."

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