Stapel regionaler Zeitungen

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Tariffragen zum Übergang ins VRS-Gebiet werden online beantwortet

Wirtschaft |

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) bietet ab sofort zusätzliche Tarifinformationen für den Übergangsbereich zwischen VRR und VRS. Beim Tarifberater auf der VRR-Internetseite haben alle Kunden die Möglichkeit, sich mit Hilfe einer Übersichtskarte zu informieren, ob ihre geplante Fahrt im Übergangsbereich der beiden Verbundräume stattfindet. Ist dies der Fall, gilt grundsätzlich der VRS-Tarif, auch wenn die Starthaltestelle im VRR liegt. "Diese besondere Tarifsituation erfordert eine entsprechende Kundeninformation. Wir wollen schließlich nicht, dass unsere Kunden bei Fahrten zwischen VRR- und VRS-Gebiet zuviel bezahlen oder ein ungültiges Ticket haben", äußert sich VRR-Vorstand Klaus Vorgang zur Notwendigkeit der Maßnahme. Die Übersichtskarte verweist den Kunden schnell und übersichtlich auf den Tarifberater, der für die geplante Fahrt die richtigen Ticketempfehlungen bereithält. Neben der neuen Übersichtskarte ist auf der Seite des VRR-Tarifberaters, die sich unter dem Menüpunkt Tickets und Tarife befindet, zudem ein Link, der direkt zum Tarifangebot des VRS führt. Alle Tarifinformationen aus einer Hand Durch die Einbindung des VRS-Tarifberaters in den VRR-Internetauftritt sind auch die Tarifinformationen aus dem Nachbarverbund für alle VRR-Kunden unkompliziert abrufbar. Wer also im Grenzbereich von VRR- und VRS-Gebiet fährt, bekommt alle notwendigen Ticketinformationen aus einer Hand und muss nicht auf verschiedenen Internetseiten suchen. Die Suche über die Tarifberater von VRR und VRS hat zudem den Vorteil, dass dem Kunden dort automatisch das für seine Fahrt günstigste Ticket angeboten wird. Wer sich vor einer konkreten Ticketempfehlung zunächst über die Besonderheiten des Grenzverkehrs zwischen VRR und VRS informieren möchte, wird ebenfalls online fündig. Im VRR-Internetauftritt findet sich unter dem Menüpunkt Tickets und Tarife das komplette VRR-Tarifsystem zum Nachlesen. Neue Regelungen im Grenzverkehr bereits seit 01. Februar 2005 Schon seit dem 01. Februar 2005 gilt grundsätzlich der VRS-Tarif im Grenzverkehr der beiden Verbundräume. Diese Neuregelung löste den seit 1987 existierenden VRR/VRS-Übergangstarif ab und schafft seitdem für die Kunden beider Verbünde mehr Übersichtlichkeit und ein besseres Ticketangebot. "Der ursprüngliche Übergangstarif wurde durch zahlreiche Anpassungen, Erweiterungen und unterschiedliche Beförderungsbedingungen im Laufe der Jahre immer komplizierter und unübersichtlicher. Mit der neuen Lösung seit Februar 2005 können die Kunden nun transparent und einfach nachvollziehen, welches Ticket sie für welche Fahrt in den Nachbarverbund benötigen", stellt Vorgang die Neuregelung im Grenzverkehr dar. "Der ursprüngliche Tarifdschungel, in dem es beispielsweise für die Verbindung zwischen Düsseldorf und Köln sieben verschiedene Tarifangebote gab, gehört damit endgültig der Vergangenheit an", so Vorgang. Der neue Online-Service mit Übersichtskarte und direkter Verknüpfung zu den Tarifberatern von VRR und VRS informiert die Kunden nun noch besser und direkter über die Fahrtmöglichkeiten im Grenzverkehr. "Die meisten unserer Kunden informieren sich inzwischen über den VRR-Internetauftritt. Unser Tarifberater hat seit seiner Freischaltung im November 2005 rund 11.500 Anfragen pro Monat. Und seit unserem Internetrelaunch im Mai 2006 steigen die Nutzerzahlen noch stärker, so dass wir im August bereits bei über 18.000 Anfragen lagen", so Vorgang abschließend. "Ein leistungsfähiger ÖPNV ist für den wirtschaftlich geprägten Rhein-Kreis Neuss ein unverzichtbarer Standortfaktor", hob Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke hervor. Die Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs stelle sich aber vor dem Hintergrund leerer öffentlicher Kassen immer schwieriger dar. Ziel der Politik müsse es daher sein, den allgemeinen Verkehrszuwachs auf öffentliche Verkehrsmittel zu leiten, um Hauptverkehrsachsen und Innenstädte zu entlasten. "Dafür setzt sich der Rhein-Kreis Neuss im Zweckverband VRR ein", so Petrauschke, der dem wichtigen Tarif- und marketingausschuss des VRR angehört.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.