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Projekt des Rhein-Kreises Neuss unter den Siegern beim Bundeswettbewerb

Gesundheit |

Mit dem Projekt "Gewichtig" zur Prävention von Übergewicht bei Kindern hat der Rhein-Kreis Neuss erfolgreich am Bundeswettbewerb "Besser essen. Mehr bewegen" des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilgenommen. Zur Unterzeichnung von Verträgen über die finanzielle Unterstützung des Projekts begrüßte Landrat Dieter Patt jetzt m Kreishaus Neuss Vertreter des Landesverbands der Betriebskrankenkassen, der Barmer Ersatzkasse, der IKK-Nordrhein, der Janssen-Cilag GmbH und des Lions-Club Neuss. "Wir haben mit unserem neuen Projekt einen hervorragenden zweiten Platz unter deutschlandweit 450 Wettbewerbsteilnehmern erzielt und erhalten drei Jahre lang Fördermittel des Bundesministeriums von insgesamt rund 500.000 Euro. Der Rhein-Kreis Neuss trägt gemeinsam mit den Sponsoren die restlichen Kosten", so Landrat Patt. "Unser Ziel ist, Kindern durch ein gesundes Leben gute Zukunftschancen zu eröffnen. Denn Kinder, die ausgewogen ernährt sind und ausreichend Bewegung haben, können sich geistig und körperlich optimal entwickeln." Schulneulingsuntersuchungen des Kinder- und Jugendärztlichen Gesundheitsdienstes beim Kreisgesundheitsamt ergaben, dass rund 15 Prozent der Schulanfänger im Rhein-Kreis Neuss Übergewicht haben. Mit dem Projekt "Gewichtig" werden ab August rund 4.000 Kinder im Kreisgebiet in ein Programm zu gesunder Ernährung, Bewegung und seelischer Gesundheit einbezogen, an dem auch das Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Düsseldorf, die Sporthochschule Köln beteiligt, die medicoreha GmbH aus Neuss und das ESG-Institut für gesunde Ernährung aus Essen beteiligt sind. Koordiniert wird das Projekt von Dr. Beate Klapdor-Volmar vom Kinder- und Jugendärztlichen Gesundheitsdienst des Kreisgesundheitsamts und von Birgit Müller von der Geschäftsstelle der Gesundheitskonferenz beim Rhein-Kreis Neuss. Mit dem Ziel, die Übergewichtsrate bei Kindern in drei Jahren um 20 Prozent zu senken, werden Kinder, Eltern, Erzieherinnen, Pädagogen und das Personal der Küchen von Kindertagesstätten und Schulen in Maßnahmen und Fortbildungen zu gesunder Ernährung, Bewegung und seelischer Gesundheit einbezogen. "Dabei ist uns eine nachhaltige Gesundheitsförderung wichtig. Fachkräfte werden als Multiplikatoren weitergebildet, so dass Kindergärten und Schulen die Maßnahmen nach Ablauf des Projekts selbständig weiterführen können," sagte Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky.

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