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Der Rhein-Kreis Neuss setzt verstärkt auf Richtfunk

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Seit gut einem halben Jahr wird die Daten- und Sprachkommunikation zwischen den Kreishäusern Grevenbroich und Neuss per Richtfunk übermittelt. Harald Zillikens, Leiter der Abteilung Information und Kommunikation(IuK) beim Kreis, zeigt sich sehr zufrieden mit der neuen Technik: "Durch Reduzierung der erdgebundenen Datenfestverbindung sparen wir im Jahr rund 40.000 Euro ein. Ein zusätzlicher Vorteil bietet auch die hohe Ausfallsicherheit. Selbst starke Schneefälle wie im Münsterland im vergangenen Jahr, bereiten hierbei keine Probleme". Außerdem kann mit der neuen Richtfunktechnik auch der künftig steigende Bandbreitenbedarf für Daten und Telefonie abgedeckt werden, ohne dass weitere Standleitungen angemietet werden müssen. Da zwischen den Kreishäusern keine Sichtverbindung besteht, nutzt der Rhein-Kreis Neuss die höher gelegene Skihalle Neuss als Umlenkstation. Zillikens Mannschaft arbeitet derzeit bereits an dem nächsten Projekt: eine weitere Richtfunkstrecke zwischen dem Kreisjugendamt, dem Kreis-Seniorenzentrum in Korschenbroich und dem Kreishaus Grevenbroich soll weitere Kosten einsparen. Als Umlenkstation wird hier ein Hochhaus im Süden von Mönchengladbach genutzt.

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