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Deponie-Verfahren: Landrat will Beteiligung von Jüchen und Grevenbroich

Umwelt |

In einer Stellungnahme des Rhein-Kreises Neuss an das Bergamt Düren hat Landrat Dieter Patt die Beteiligung der Stadt Grevenbroich und der Gemeinde Jüchen am bergrechtlichen Verfahren für die geplante Reststoff-Deponie gefordert. Die RWE Power AG beabsichtigt, im Tagebau Garzweiler eine Deponie für mineralische Abfälle zu betreiben. Dort sollen eigene Abfälle sowie Abfälle von Dritten, vornehmlich Bauschutt, Straßenaufbruch und Bodenaushub zur Verringerung des Massendefizits und zur Verfüllung offener Tagebauräume entsorgt werden. Insgesamt sollen 5,6 Millionen Kubikmeter mineralischer Abfälle in den Ablagerungsbereich bis zum Jahre 2017 eingebracht werden. "Es geht hierbei nicht nur um abfallwirtschaftliche Gesichtspunkte, sondern es sind auch wasserrechtliche, gesundheitsbehördliche und verkehrsplanerische Aspekte zu berücksichtigen. Daher vertrete ich die Auffassung, dass gemessen an der Bedeutung dieser Maßnahme auch Kreis, Stadt Grevenbroich und Gemeinde Jüchen beim Verfahren zu beteiligen sind", sagte Patt. Dem Antrag des Rhein-Kreises auf Fristverlängerung bis Ende Februar für die erforderliche Stellungnahme wurde durch das Bergamt bereits entsprochen. Derzeit werden die Unterlagen durch die Fachbehörden des Kreises eingehend geprüft. Dabei sollen auch die Stellungnahmen der Stadt Grevenbroich und der Gemeinde Jüchen in die Gesamtstellungnahme des Rhein-Kreises einfließen. Der Kreisausschuss wird sich in seiner Sitzung am 25. Januar ebenfalls mit dem Thema beschäftigen.

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