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Neubau entlang K 26 zwischen B 59 und Oekoven

Straßenbau |

Rechtzeitig zur Fahradsaison 2006 soll der rund 350.000 Euro teure Radwegelückenschluss entlang der K 26 zwischen der Bundesstraße B 59 und Oekoven fertig sein. Das Kreistiefbauamt hat Anfang der Woche mit den Bauarbeiten für den Neubau des Radwegs begonnen. Die Fertigstellung ist für Anfang Juni vorgesehen, soweit die Witterungsverhältnisse dies zulassen. Der Neubau des Radwegs dient einerseits zur Anbindung des Werksbahnmuseums und des Tierheims Oekoven und ist andererseits ein wichtiger Netzlückenschluss in der Gemeinde Rommerskirchen und im rund 1.200 Kilometer langen Radwegenetz im Rhein-Kreis Neuss. Für die Radwegeinfrastruktur wurde der Rhein-Kreis bereits 2004 als "fahrradfreundlicher Kreis" von der Landesregierung ausgezeichnet. Nun will der Kreis in den nächsten Jahren kontinuierlich an Verbesserungen arbeiten. "Die vielen Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten und die flache Niederrheinlandschaft machen unseren Rhein-Kreis Neuss zu einem `El Dorado` für Radfahrten und weite Spaziergänge. An der Attraktivität gerade auch für Familien und Tagesausflügler aus der Region wollen wir zusammen mit unseren Städten und Gemeinden weiter arbeiten", sagt dazu Landrat Dieter Patt. Nach Fertigstellung des Radweges steht eine durchgehende Verbindung entlang der K 26 von Grevenbroich-Neurath über Oekoven bis nach Deelen zur Verfügung, die die Gefahr für Radfahrer im Bereich der engen und unübersichtlichen Eisenbahnunterführung erheblich reduzieren wird. Die Ausbaulänge des Radwegs beträgt rund 1,4 Kilometer. Im Einmündungsbereich der B 59 /K 26 erfolgt ein Rückbau der K 26. Der Straßenrückbau verläuft auf einer Länge von 140 Meter. Die Straßenrückbaufläche dient der neu herzustellenden Radwegeanlage, hierbei entfällt die vorhandene Linksabbiegespur von der K 26 auf die B 59. Der Einmündungsbereich zum Tierheim Oekoven wird neu hergestellt und die ehemalige Einfahrt zum Eisenbahnmuseum im unübersichtlichen Kurvenbereich des Brückenbauwerks der Deutschen Bahn AG wird rekultiviert. Für die örtliche Bauüberwachung ist Jürgen Deckert (Telefon: 02181/ 601-6615) vom Kreistiefbauamt zuständig. Das Kreistiefbauamt bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis, da es durch die Bauarbeiten zeitweise zu geringen Beeinträchtigungen des Verkehrs auf der K 26 kommen kann.

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