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Herzinfarkt –Versorgung der Patienten im Rhein-Kreis Neuss wird weiter entwickelt

Gesundheit |

Auf der 18. Gesundheitskonferenz des Rhein-Kreises Neuss im Kreishaus Grevenbroich stellte Prof. Dr. Michael Haude, neuer Chefarzt der Kardiologie des Lukaskrankenhauses in Neuss, sein Konzept zur Versorgung von Herzinfarkt-Patienten vor. Anerkannte und zeitgemäße Behandlungsmethode bei Herzinfarkt sei die Öffnung eines verstopften Herzkranzgefäßes mit Hilfe eines Herzkatheters, so der Kardiologe. Da im Rhein-Kreis Neuss dieses Verfahren nur im Lukaskrankenhaus durchgeführt werde, sollten Infarkt-Patienten zunächst dorthin gebracht werden. Nach der Intensivbehandlung könne der Patient in das örtlich zuständige Krankenhaus verlegt werden. Erfahrung mit diesem Konzept sammelte der Herzspezialist an der Universitätsklinik Essen, wo er an der Gründung eines Herzinfarktverbunds mitwirkte. Diesem Verbund haben sich auf der Grundlage eines Vertrags zur integrierten Versorgung neben Kliniken auch Rettungsdienst, niedergelassene Ärzte, Krankenkassen, Rehabilitationseinrichtungen und das dortige Gesundheitsamt angeschlossen. Die Gesundheitskonferenz kam überein, auch im Rhein-Kreis Neuss ein Konzept zur integrierten Versorgung von Herzinfarkt-Patienten zu erarbeiten. Dabei wurde betont, dass die Herzinfarkt-Patienten im Rhein-Kreis Neuss eine möglichst schnelle und optimale Versorgung erhalten sollten. Sinnvoll sei daher, wenn sich beispielsweise Patienten aus dem Meerbuscher Norden nach Krefeld orientieren könnten oder linksrheinisch wohnende Düsseldorfer nach Neuss.

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