Stapel regionaler Zeitungen

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Älterwerden als Herausforderung für Individuum, Gesellschaft und Gesundheitswesen

Gesundheit |

Zum 18. Mal findet am 22. November um 15 Uhr die Gesundheitskonferenz des Rhein-Kreises Neuss statt. Seit 1990 bündelt sie das Wissen der Akteure des kommunalen Gesundheitswesens, erarbeitet Vorschläge zur Weiterentwicklung der örtlichen Versorgungssituation und trägt zu einer zeitgemäßen Gesundheitsförderung bei. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Um Voranmeldung wird gebeten unter Telefon 02181/601-5382. Dr. Hans-Ulrich Klose, Erster Stellvertretender Landrat des Rhein-Kreises Neuss, wird die von Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky moderierte Konferenz im Kreishaus Grevenbroich eröffnen. Hauptreferentin wird Prof. Dr. Ursula Lehr sein. Ihr Thema lautet: "Langlebigkeit verpflichtet - zu einem gesunden und kompetenten Älterwerden. Eine Herausforderung für jeden Einzelnen, die Gesellschaft und das Gesundheitswesen". Lehr ist Gerontologin der ersten Stunde in Deutschland und national wie international eine der herausragenden Forscherpersönlichkeiten auf dem Gebiet der Alternsforschung. Zur Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse hat sie nicht zuletzt als Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit (1988-1991) beigetragen. Ein weiterer Tagesordnungspunkt wird die Verleihung des Gesundheitspreises für Kindertagesstätten sein. Der Preis wird mittlerweile zum dritten Mal vergeben, und zwar an Kindertagesstätten, die Mitglied im Netzwerk "Gesunde Kindergärten und Schulen im Rhein-Kreis Neuss" sind. Außerdem wird Dr. Beate Klapdor-Volmar, beim Kreisgesundheitsamt Leiterin des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes, das Projekt "gewichtig!" vorstellen, das als eines von 24 Projekten bundesweit im Rahmen des Wettbewerbs "Besser essen - mehr bewegen" gefördert wird. Der Herzinfarktversorgung im Rhein-Kreis Neuss wird sich Prof. Dr. Michael Haude - Kardiologe und neuer Chefarzt am Lukaskrankenhaus – widmen. Dabei wird er die aktuelle Versorgungssituation beleuchten und von Erfahrungen mit dem Essener Herzinfarktverbund berichten.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.