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Ausstattung für Notfall-Patienten im Wert von 30.000 Euro

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Medizinische Ausrüstung für Notfall-Patienten im Wert von 30.000 Euro hat Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke jetzt in der Geschäftsstelle der Johanniter Unfall Hilfe in Neuss an Schnelleinsatzgruppen des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter Unfall Hilfe und des Malteser Hilfsdienstes übergeben. Die Schnelleinsatzgruppen werden zusätzlich zum regulären Rettungsdienst gebraucht, wenn viele Verletzte medizinisch versorgt werden müssen. "Der Rhein-Kreis Neuss hat bei einem Schadensfall mit einer großen Anzahl verletzter Menschen im Kreisgebiet die Aufgabe, umfassend und schnell die medizinische Versorgung der Verletzten sicherzustellen", erklärte Kreisdirektor Petrauschke. "Dazu dient auch die neue Ausrüstung, die insbesondere bei der Behandlung und Überwachung von Notfallpatienten eingesetzt werden kann." Insgesamt zehn Gerätekombinationen stellt der Rhein-Kreis Neuss den Schnelleinsatzgruppen zur Verfügung. Sie bestehen jeweils aus einem Defibrillator und einem EKG-Monitor. Mit dem Defibrillator können lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen behandelt werden, indem die normale Herzaktivität durch gezielte Stromstöße wieder hergestellt wird. Mit dem EKG-Monitor, der sowohl einzeln als auch zusammen mit einem Defibrillator eingesetzt werden kann, wird die Herzaktivität von Notfallpatienten gemessen und überwacht. Im Rhein-Kreis Neuss gibt es zurzeit vier Schnelleinsatzgruppen im Rettungsdienst, die vom Deutschen Roten Kreuz Neuss, der Johanniter Unfallhilfe Neuss und Meerbusch sowie dem Malteser Hilfsdienst Jüchen getragen werden. Zu ihren Aufgaben gehören beispielsweise medizinische Versorgung und Transport einer größeren Zahl von Verletzten, die Einrichtung von Sammelstellen für Verletzte und die Organisation des Nachschubs von Personal und Material. Die Schnelleinsatzgruppen werden von der Kreisleitstelle alarmiert. Außerdem gewährleistet die so genannte Schnelleinsatzgruppe Behandlungsplatz die medizinische Versorgung, wenn die Anzahl der Verletzten für Rettungsdienst und Schnelleinsatzgruppen zu hoch sein sollte. Dann wird von dieser Gruppe, der Sanitäts- und Betreuungskräfte, Techniker und ein Bergungsteam angehören, ein Behandlungsplatz für bis zu 50 Patienten aufgebaut

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