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Rhein-Kreis Neuss schließt Lücke im Radwegenetz

Straßenbau |

Das Wetter wollte noch nicht so recht mitspielen, als Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke und Rommerskirchens Bürgermeister Albert Glöckner offiziell den Radweg an der K 26 zwischen Oekoven und der B 59 freigaben. Dennoch ist das Kreistiefbauamt froh, rechtzeitig mit dem Beginn der Fahrradsaison diesen wichtigen Lückenschluss im überörtlichen Radwegenetz fertig gestellt zu haben. Jetzt steht allen Radfahrern eine durchgehende Radwegeverbindung entlang der Kreisstraße K 26 von Grevenbroich-Neurath bis Rommerskirchen-Deelen zur Verfügung. Zusammen mit dem vorhandenen Radweg an der Bundesstraße B 59 verbindet der als gemeinsamer Geh- und Radweg ausgeschilderte neue Abschnitt das Feld- und Werksbahnmuseum Oekoven mit dem Kreiskulturzentrum Sinsteden. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betrugen rund 350.000 Euro. Der Rhein-Kreis Neuss trägt von den Gesamtkosten rund 25 Prozent, der Rest das Land Nordrhein-Westfalen aus Bundesfördermitteln. Die Ausbaulänge des Radweges beträgt ca. 1.400 Meter. Im Einmündungsbereich der B 59/K 26 erfolgte ein Rückbau der Kreisstraße auf einer Länge von 140 Metern. Diese Fläche dient der neuen Radwegeanlage. Hierbei entfällt die vorhandene Linksabbiegespur von der K 26 auf die B 59. Der Einmündungsbereich zum Tierheim Oekoven wurde neu hergestellt und die ehemalige Einfahrt zum Eisenbahnmuseum im unübersichtlichen Kurvenbereich der Brücke rekultiviert. Durch eine Lichtsignalanlage wird der Zweirichtungsverkehr wechselseitig geführt. Hierdurch konnte ein erheblicher Gefahrenpunkt für Radfahrer beseitigt und der bisher schnelle KFZ-Verkehr an die Kurvenführung angepasst verlangsamt werden. Aufgrund der schwachen Verkehrsbelastung ist der Begegnungsfall im Brückenbereich selten und die Wartezeit durch die verkehrsabhängige Engstellensignalisierung gering.

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