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Wirtschaftsförderung: Landesweiter Erfahrungsaustausch in Hagen

Wirtschaft |

Der Rhein-Kreis Neuss ist in der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Wirtschaftsförderung Nordrhein-Westfalen (AGKW NRW) prominent vertreten: Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke ist als Vorstandsmitglied und Kreiswirtschaftsförderer Jürgen Steinmetz im Arbeitskreis des Vorstandes tätig. Ziel dieser Vereinigung ist es unter anderem, den landesweiten Erfahrungsaustausch zu ermöglichen und gemeinsame Projekte und Maßnahmen zu initiieren. In Hagen fand die Jahrestagung der AGKW NRW unter dem Titel "Quo Vadis Landesregierung, Auswirkungen der Landespolitik auf die Wirtschaftsförderung in NRW" statt, an der neben den Vertretern des Rhein-Kreises Neuss auch der Grevenbroicher Bürgermeister Axel J. Prümm sowie die Wirtschaftsförderer aus Neuss, Korschenbroich und Rommerskirchen teilnahmen. Staatssekretär Dr. Jens Baganz aus dem Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW stellte in seinem Beitrag fünf wichtige Aufgabenschwerpunkte der Landesregierung in der Wirtschaftsförderung vor: Bürokratieabbau, Existenzgründung, wirtschaftliche Betätigung von Kommunen und Mittelstandsförderung und Vergaberecht. In der Diskussion wurde deutlich gemacht, dass die kommunalen Wirtschaftsförderungseinrichtungen eine wichtige Aufgabe im Rahmen der Existenzgründungsberatung in Nordrhein-Westfalen einnehmen, die sich an alle Gründungswillige richtet. Alleine im Rhein-Kreis Neuss wurden im vergangenen Jahr 5400 Gewerbe angemeldet, nahmen 500 Menschen an Existenzgründer-Seminaren oder am Existenzgründertag teil, der gemeinsam mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden ausgerichtet wird. Aber auch andere Themen wurden bei der Jahrestagung in Hagen angesprochen: Maßnahmen zum Standortmarketing, Instrumente eines umfassenden Unternehmens-Services, Kompetenzfeldentwicklung, Gewerbeflächen-Monitoring. Gemeinsam mit der Industrie- und Handelkammer Mittlerer Niederrhein will sich der Rhein-Kreis Neuss aufgrund seiner zentralen Lage und seiner guten Verkehrsanbindung verstärkt dem bereich Logistik widmen. Petrauschke: "Die Jahrestagung, die mit 120 Teilnehmern in diesem Jahr wieder gut angenommen wurde, ist eine gute Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und auf neue Entwicklungen aufmerksam zu machen."

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