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Verkehrsfreigabe K 35n

Straßenbau |

Insgesamt 1.200 Meter lang und mit Investitionen von 1,8 Millionen Euro verbunden ist der Neubau der Kreisstraße 35n in Korschenbroich-Kleinenbroich. 25 Prozent der Kosten trägt der Rhein-Kreis Neuss. Nach dem Ende der Bauarbeiten hat Landrat Dieter Patt jetzt die Ortsumgehung Korschenbroich gemeinsam mit Bürgermeister Heinz Josef Dick für den Verkehr freigegeben.

Die Neubausrecke der Kreisstraße 35 entlaste nicht nur die Anwohner deutlich vom Durchgangsverkehr, sondern sei zugleich eine sehr wertvolle Entwicklungsachse für die vorhandenen bzw. geplanten Wohn- und Gewerbegebiete im Südwesten Kleinenbroichs, betonte Landrat Patt vor zahlreichen Gästen aus Politik und Verwaltung, darunter auch der Vorsitzende des Kreisstraßenbauausschusses, Horst Fischer, und Heinz Vintilescu von der Bezirksregierung Düsseldorf als Bewilligungsbehörde für den Landeszuschuss aus Bundesfinanzhilfen in Höhe von 75 Prozent.

"Die verbesserte Anbindung und damit die gute Erreichbarkeit sind wichtige Faktoren zur Standortsicherung und unterstützen damit die Wirtschaftsförderung der Stadt Korschenbroich nachhaltig. Auch diese Baumaßnahme ist wieder ein gutes Beispiel für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit einer kreisangehörigen Stadt und dem Rhein-Kreis Neuss", sagte Patt. Bürgermeister Dick verband mit seiner Freude über die Fertigstellung der lang ersehnten Umgehung auch die Hoffnung, dass die K 35n noch eine Fortsetzung Richtung Süden erhält, so dass auch das restliche Teilstück der Konrad-Adenauer-Straße entlastet werden kann.

Im Juli 2003 hatte das Kreistiefbauamt mit dem Neubau der Kreisstraße 35n zwischen dem "Holzkamp" und der L 381 in Kleinenbroich begonnen. Der erste Bauabschnitt - Umbau der Einmündung Holzkamp/von-Stauffenberg-Straße in einen Kreisverkehr und das Straßenstück bis zum neuen Seniorenzentrum - wurde bereits im September 2003 abgeschlossen. Der Bau der eigentlichen Umgehungsstraße K 35n war kurz vor Ostern 2004 in Angriff genommen worden, nachdem die Stadt Korschenbroich die erforderliche Kanalisation fertig gestellt hatte.

Mit der Neubaumaßnahme K 35n sind drei Zielsetzungen verbunden: 1. Umgehung der heutigen Ortsdurchfahrt Kleinenbroich und damit Entlastung der Anwohner im Bereich Konrad-Adenauer-Straße und Von-Stauffenberg-Straße; 2. Anbindung des Gewerbegebietes Holzkamp/Püllenweg an das überörtliche Straßennetz; 3. Erschließung der geplanten Gemeindebedarfsflächen und der Gewerbeerweiterungsgebiete zwischen Von-Stauffenberg-Straße und L 381.

Die Baumaßnahme beinhaltet drei Knotenpunkte in Form von Kreisverkehren zwischen 30 und 40 Meter Durchmesser. Die Fahrbahnbreite beträgt sieben Meter, die gesamte Trassenbreite ist 16 Meter, einschließlich eines 2,5 Meter breiten Radweges. Zur Eingrünung wurde eine aufgelockerte Allee mit großblättrigen Sommerlinden im Abstand von je 50 Metern angepflanzt. Durch die neue Umgehungsstraße wird mit einer Verkehrsentlastung im Bereich Konrad-Adenauer-Straße von mehr als 50 Prozent gerechnet. In seinem aktuellen Mehrjahresprogramm für Straßenbau, das bis 2010 läuft, plant der Rhein-Kreis Neuss bereits die Fortführung der K 35n nach Süden.

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