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Kreis übergibt bereits drittes Rettungsfahrzeug an den Arbeitskreis Tschernobyl

Gesundheit |

Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke übergab heute vor dem Ständehaus in Grevenbroich einen Notarzteinsatzwagen, der bisher im Rettungsdienst des Rhein-Kreises Neuss eingesetzt war, an den Arbeitskreis Tschernobyl des Klosters Langwaden übergeben. Das Fahrzeug ist für das Krankenhaus Mikaschewitschi im Kreis Luninez, Weißrussland, bestimmt. Drei Mitarbeiter des Krankenhauses Mikaschewitschi, Poter Lobko, Waleriy Jantuk und die Kinderärztin Dr. Galina Danilewitsch nahmen mit großer Freude den Notarztwagen persönlich entgegen. Der umgebaute Volkswagen Passat Variant wird dringend für die notärztliche Versorgung der Bevölkerung im Kreis Luninez gebraucht.

"Der Wagen war noch vor einigen Monaten als Reservefahrzeug im Rettungsdienst des Kreises eingesetzt. Und obwohl er schon zehn Jahre alt ist, ist er noch voll funktionstüchtig", sagte Wilhelm Kessel vom Kreisordnungsamt. Es ist bereits das dritte ausgemusterte Fahrzeug aus dem Bestand des Rettungsdienstes des Rhein-Kreises Neuss, das im Rahmen der humanitären Hilfe im Kreis Luninez zum Einsatz kommen wird, weiß Klaus Pfankuch, Vorsitzender des Arbeitskreises Tschernobyl zu berichten. Der Arbeitskreis Tschernobyl hilft in Zusammenarbeit mit dem Zisterzienserkloster Langwaden seit Jahren Kindern und deren Familien im Kreis Luninez in Weißrussland, die noch immer unter den Folgen des Reaktorunfalls von Tschernobyl im Jahr 1986 leiden. So wurden beispielsweise Kinder aus dem Kreis Luninez zur Erholung in das Kloster Langwaden eingeladen.

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