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Notfallrettung aus der Luft

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2004 erforderte die Schwere von Unfall-Verletzungen im Gebiet des Rhein-Kreises Neuss 81 Mal den Einsatz eines Rettungshubschraubers. "Der Rhein-Kreis Neuss ist in der glücklichen Lage, im Ernstfall gleich auf zwei Rettungshubschrauber zurückgreifen zu können", erläutert dazu Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke. Für das nördliche Kreisgebiet komme in erster Linie der in Duisburg stationierte Rettungshubschrauber "Christoph 9" zum Einsatz, während das südliche Kreisgebiet durch den Rettungshubschrauber "Christoph 3" von Köln aus versorgt werde. Für den Rettungshubschrauber "Christoph 9" unterzeichnete Petrauschke in Duisburg gemeinsam mit 15 weiteren Repräsentanten kommunaler Gebietskörperschaften eine Vereinbarung, in der die Trägerschaft neu geregelt wird.

Voraussetzung für den Betrieb der Trägergemeinschaft nach dem Rettungsgesetz NRW ist eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung nach dem Gesetz über kommunale Gemeinschaftsarbeit. Diese wurde jetzt unterschrieben. Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland hatte zu dem gemeinsamen Unterschriftstermin eingeladen. Der Trägergemeinschaft von "Christoph 9", in deren Bereich der Hubschrauber eingesetzt wird und die sich die Einsatz-Kosten mit den Krankenkassen teilt, gehören an: der Rhein-Kreis Neuss und die Kreise Kleve, Viersen, Wesel, Mettmann und Recklinghausen, sowie die kreisfreien Städte Duisburg, Düsseldorf, Essen, Bottrop, Gelsenkirchen, Krefeld, Mönchengladbach, Oberhausen, Mülheim und Wuppertal.

Der Rettungshubschrauber "Christoph 9" ist in Duisburg an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Großenbaum stationiert. Die Feuerwehr Duisburg ist als so genannter Kernträger mit der Geschäftsführung beauftragt. Geflogen wird der Hubschrauber vom Bundesgrenzschutz. "Neben ‚Christoph 9" und ‚Christoph 3" stehen für Intensivtransporte im Rhein-Kreis Neuss auch der Rettungshubschrauber ‚Christoph Rheinland" und bei Katastrophen die Großraumrettungshubschrauber der Bundeswehr zur Verfügung", so Kreisdirektor Petrauschke.

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